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Allgemeine Produktinformationen
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Die allgemeinen Produktinformationen enthalten detaillierte Informationen zu Zulassungen, Normanforderungen, technischen Details, Verwendungshinweisen und Prüfdetails.
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Inhalt
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Produktenorm - Gerätenorm
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Die Produktenormen enthalten nur Mindestanforderungen. Es ist zu beachten, dass Gerätenormen Anforderungen enthalten können, die zusätzlich zu den in den Produktnormen festgelegten gelten oder von diesen abweichen.
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Hinweis auf verwendete Definitionen
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Beachten Sie, dass im deutschen Teil der SCHURTER-Kataloge und Datenblätter die Bezeichnung Nennwert gleichbedeutend ist mit Bemessungswert.
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In der englischen Sprache kennen wir einen nominal value = Nennwert und einen rated value = Bemessungswert. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten ist eine reine Definitionsangelegenheit. Um keine unnötigen Komplikationen zu verursachen, verwenden wir weiterhin die Nennwertbezeichnung.
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CE-Kennzeichnung gemäss EU-Richtlinien
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Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein Produkt die grundsätzlichen Forderungen der zutreffenden EU-Richtlinie erfüllt.
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Das CE-Zeichen ist kein Qualitäts- oder Normenkonformitätszeichen, sondern ein reines Verwaltungszeichen.
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SCHURTER-Produkte fallen in den Gültigkeitsbereich der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EWG. Diese gelten für Betriebsmittel mit einer Nennspannung zwischen AC 50 V und AC 1000 V sowie DC 75 V und DC 1500 V.
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Die CE-Kennzeichnung der SCHURTER-Produkte befindet sich auf der Etikette der kleinsten Verpackungseinheit.
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Auf Anfrage ist auch eine entsprechende CE-Konformitätserklärung erhältlich. CE-Konformitätserklärungen und Approbationen sind auch im Internet unter www.schurter.com abrufbar.
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Konformität mit Produktenormen, nationalen Zulassungszeichen (Approbationen)
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Nationale Prüfstellen prüfen nach nationalen und internationalen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Durch das Zulassungszeichen bescheinigen die Prütstellen die Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen, die an elektronische Produkte gestellt werden.
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(Zeichen) |
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European Norms
Electrical Certification |
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(Zeichen) |
VDE |
Verband Deutscher Elektrotechniker |
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(Gutachten mit Fertigungsüberwachung) |
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UMF |
Universal Modular Fuse erfüllt den Standard IEC 60127-4 |
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(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA) |
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(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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CSA |
Canadian Standard Association, Component Acceptance Service |
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CSA |
Canadian Standard Association |
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CCC |
Chinese Compulsory Certification |
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CQC |
Chinese Quality Certification (voluntary) |
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PSE |
Japan Electrical Safety & Environment technology Laboratories |
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KTL |
Korea Testing Laboratory |
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TÜV |
Technischer Überwachungsverein |
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NF |
Norme française |
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NNO |
Numéro de nomenclature Otan (OTAN = NATO = North Atlantic Treaty Organisation) |
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GAM T1 |
Liste interarmées AIR MER TERRE de composants électroniques |
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SEV |
Schweizerischer Elektrotechnischer Verein |
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SEMKO |
Svenska Elektriska Materielkontrollanstalten |
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FIMKO |
Finnish Electrical Inspectorate |
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KEMA |
Keuring van Elektrotechnische Materialien |
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IMQ |
Instituto italiano del marchio di qualità |
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Approbationen
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Die meisten Bauteile von SCHURTER sind zusätzlich zu den kombinierten UL/CSA-Zulassungen noch durch eine der europäischen Zulassungsbehörden wie VDE (Deutschland), Electrosuisse (Schweiz) oder SEMKO (Schweden) zertifiziert. Die Sicherheitsprüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden basieren auf einem gemeinsamen europäischen Sicherheitsstandard. Durch die Bemühungen, die Normen in Europa zu vereinheitlichen, verlieren die verschiedenen, nationalen Zulassungsbehörden immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat SCHURTER entschieden, nur eine europäische Zulassungslizenz beizuhalten (z. B. VDE, SEV oder SEMKO). Die anderen Lizenzen werden nach Ablauf der Laufzeit nicht mehr verlängert.
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Da UL und CSA keine Mitglieder des CENELEC sind, sind die UL- und CSA-Standards noch nicht mit den europäischen Standards vereinheitlicht worden. UL und CSA versuchen zur Zeit ihre Standards untereinander zu harmonisieren. SCHURTER wird, wenn möglich, die kombinierten Prüfzeichen cULus oder cURus beantragen.
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Durch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, verfügen viele Produkte von SCHURTER auch über Zulassungen für China, Japan und Korea.
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Informationen zu Approbationen
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SCHURTER Produkte sind nach EN / IEC Normen zertifiziert und tragen europaweit länderspezifische Prüfzeichen:
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Während den letzten Jahren, haben sich europäische Länder bemüht ihre Prüfzeichen auf ein allgemein anerkanntes zu reduzieren. Das ENEC Prüfzeichen löst (wo möglich) die bisherigen Prüfzeichen ab. Das ENEC Prüfzeichen wird von allen nationalen Zertifizierungsstellen, die das Europäische Zertifizierungsabkommen (CCA) unterzeichnet haben, angeboten.
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SCHURTER hat sich dazu entschieden die Vielfalt der europäischen Prüfzeichen zu reduzieren. Für Neuapprobationen von SCHURTER-Bauteilen, wird in Zukunft nur noch das ENEC genannt:
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Zulassungen für USA und Kanada erfolgen entsprechend UL- und CSA-Normen:
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Da UL und CSA nicht Mitglied von CENELEC sind, sind diese beiden nicht im Einklang mit den europäischen Prüfzeichen. Überall wo es möglich ist, will SCHURTER das kombinierte cULus Prüfzeichen erlangen:
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Das chinesische CCC Prüfzeichen ist seit dem 1.8.2003 für den Import nach China für viele Produkte erforderlich. SCHURTER ist bestrebt, für betroffene Produkte die Zulassung zu erlangen.
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Gibt es für ein Produkt keine anwendbare Chinesische Norm, so prüft SCHURTER gerne, ob eine freiwillige CQC-Zulassung machbar ist.
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Weiter Informationen:
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http://www.enec.com
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Approval Industry Links
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01
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IMQ
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Italien
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02
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KEMA
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Holland
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03
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VDE
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Deutschland
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04
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SEV
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Schweiz
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05
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SEMKO
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Schweden
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IP Schutzgrade durch Gehäuse (IP Code)
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Norm IEC 60529, EN 60529 und DIN 40050
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Anwendungsbereich
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Diese Normen finden Anwendung bei der Einteilung von Schutzgraden für Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, deren Nennspannung 72,5 kV nicht überschreitet.
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Zweck
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Der Zweck dieser Normen ist es, folgendes festzulegen:
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a) Begriffe für Schutzgrade durch Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, betreffend:
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1. Schutz von Personen gegen das Berühren von gefährlichen Teilen innerhalb des Gehäuses.
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2. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen Eindringen von festen Fremdkörpern.
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3. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen schädliche Einwirkungen durch das Eindringen von Wasser.
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b) Bezeichnungen für diese Schutzgrade.
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c) Anforderungen für jede Bezeichnung.
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d) Prüfungen, die durchzuführen sind, um zu bestätigen, dass das Gehäuse die Anforderungen dieser Normen erfüllt.
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Bezeichnungen
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Der Schutzgrad durch ein Gehäuse wird durch den IP Code in folgender Weise angezeigt:
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Bestandteile des IP Code und ihre Bedeutungen
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Eine kurze Beschreibung der IP Code-Bestandteile ist in der folgenden Tabelle gegeben.
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IP xy
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Bedeutung für den Schutz des Betriebsmittels
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Bedeutung für den Schutz von Personen
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Gegen Eindringen von festen Fremdkörpern
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Gegen Berühren von gefährlichen Teilen mit
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x = 0
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(nicht geschützt)
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(nicht geschützt)
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x = 1
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50 mm Durchmesser
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Handrücken
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x = 2
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12,5 mm Durchmesser
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Finger
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x = 3
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2,5 mm Durchmesser
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Werkzeug
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x = 4
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1,0 mm Durchmesser
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Draht
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x = 5
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staubgeschützt
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Draht
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x = 6
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staubdicht
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Draht
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Gegen Eindringen von Wasser mit schädlichen Wirkungen
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y = 0
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(nicht geschützt)
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y = 1
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senkrechtes Tropfen
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y = 2
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Tropfen (15° Neigung)
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y = 3
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Sprühwasser
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y = 4
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Spritzwasser
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y = 5
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Strahlwasser
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y = 6
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starkes Strahlwasser
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y = 7
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zeitweiliges Untertauchen
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y = 8
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dauerndes Untertauchen
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y = 9K
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Hochdruck- resp. Dampfstrahlreinigung
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(Schutz gegen gefährliche Körperströme)
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1. Schutz gegen direktes und indirektes Berühren (Allgemeines)
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Der Schutz gegen gefährliche Körperströme bei elektrischen Betriebsmitteln sowie deren Komponenten gliedert sich in folgende zwei Teile:
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Schutz gegen direktes Berühren unter Spannung stehender (aktiver) Teile. Betrifft alle Massnahmen zum Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich aus einer direkten Berührung aktiver Teile elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben. |
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| • |
Schutz bei indirektem Berühren ist der Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich beim Berühren von Teilen1) elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben, die infolge eines Fehlers (z.B. Isolationsfehler) unter Spannung stehen. |
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1) berührbares, leitfähiges Teil, das normalerweise nicht unter Spannung steht, das jedoch im Fehlerfall unter Spannung stehen kann.
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2.Schutz gegen direktes Berühren aktiver Teile (Berührungsschutz)
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z. B. bei Sicherungshaltern. Detaillierte Angaben über getroffene Massnahmen liefern die Datenblätter der entsprechenden Bauteile.
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3. Schutz bei indirektem Berühren
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Massnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren bei elektrischen Betriebsmitteln werden gemäss IEC 61140 mit Hilfe der 4 Schutzklassen 0, I, II, III beschrieben. Jede Klasse beinhaltet zwei Schutzmassnahmen, die auch beim Versagen der einen Massnahme keine gefährlichen Körperströme auftreten lassen.
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Schutzklasse
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Hauptschutzmassnahmen
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0
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Erdfreie Umgebung.
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I
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Schutzleiter-Anschluss: Leitfähige Teile von Gehäusen, die beim Versagen der Basisisolierung gefährliche Spannungen annehmen können, sind an den Schutzleiter angeschlossen.
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II
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Zusätzliche Isolierung. Basis- und zusätzliche Isolierung werden im Begriff «Doppelte Isolierung» zusammengefasst. Unter gewissen Bedingungen kann auch eine «Verstärkte Isolierung» (einheitliches Isoliersystem) einen gleichwertigen Schutz gegen gefährliche Körperströme gewährleisten wie eine «Doppelte Isolierung». Kein Schutzleiter-Anschluss zulässig. Ein allenfalls vorhandener Schutzleiter darf nicht angeschlossen werden und muss wie ein aktives Teil isoliert werden.
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III
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1. Betriebsisolierung.
2. Energieversorgung mittels Sicherheits-Kleinspannungskreisen (SELV, über Sicherheits-Trafo). Der Schutz gegen gefährliche Körperströme beruht in diesem Fall vollumfänglich auf der Versorgung durch SELV-Kreise (U 42V). Im Betriebsmittel werden keine berührungsgefährlichen Spannungen erzeugt. Schutzleiteranschluss unzulässig.
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Erläuterungen / Normen
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Erläuterungen, Anwendungshinweise
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Der Entwicklungsingenieur eines elektrischen Betriebsmittels ist verantwortlich für dessen Sicherheit und Funktion gegenüber Menschen, Tieren und Sachwerten. Insbesondere ist es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die anerkannten Regeln der Technik sowie die entsprechenden gültigen nationalen und internationalen Normen und Vorschriften eingehalten werden.
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Die folgenden Informationen über Sicherungseinsätze und deren Anwendung sind bei der Auswahl eines Sicherungseinsatzes gebührend zu berücksichtigen.
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Im Hinblick auf die Produktesicherheit eines elektrischen Betriebsmittels kommt der Auswahl des richtigen Sicherungseinsatzes eine grosse Bedeutung zu.
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1. Sicherung
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Eine Sicherung ist eine selbsttätig wirkende Vorrichtung, die durch Schmelzen eines besonders zu diesem Zweck vorgesehenen und bemessenen Teiles den Stromkreis unterbricht, wenn der Strom einen bestimmten Wert während einer bestimmten Dauer überschreitet.
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Definition nach IEC 60127:
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Die Sicherung umfasst alle Teile, die zur vollständigen Schaltvorrichtung gehören, d.h. Sicherungshalter und Sicherungseinsatz.
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Definition nach UL 248-1:
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Eine nordamerikanische Sicherung entspricht einem IEC-Sicherungseinsatz. Eine IEC-Sicherung ist ein nordamerikanischer Sicherungseinsatz mit einem Sicherungshalter.
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2. Sicherungseinsatz (IEC 60127)
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Der Teil der Sicherung, der nach dem Ansprechen der Sicherung durch einen neuen ersetzt werden muss und der den Schmelzleiter enthält. Sicherungseinsätze nach IEC 60127, UL 248-14 sind zum Schutz von elektrischen Geräten, elektronischen Ausrüstungen und Teilen derselben bestimmt, üblicherweise für den Gebrauch in Innenräumen. Diese Sicherungseinsätze sind nicht zugelassen für Geräte, die unter besonderen Bedingungen, wie z.B. in korrosiver oder explosiver Atmosphäre verwendet werden.
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3. Geräte (G-)Sicherungseinsatz (IEC 60127)
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Ein geschlossener Sicherungseinsatz mit einem Ausschaltvermögen nicht grösser als 2 kA, bei dem mindestens ein Hauptmass 10 mm nicht überschreitet.
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4. Kleinst-Sicherungseinsatz (IEC 60127)
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Ein Geräte-Sicherungseinsatz, bei dem die Hauptmasse des Gehäuses 10 mm nicht überschreiten. Kleinst-Sicherungseinsätze sind insbesonders für Leiterplatten geeignet. Sie sind lieferbar für die Durchstecktechnik und für die Oberflächen-Montagetechnik (SMT).
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Normen für Sicherungseinsätze
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IEC 60127
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Gerätesicherungen
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IEC 60127-1
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Teil 1:
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Definition für Gerätesicherungen und generelle Anforderungen an Gerätesicherungen
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IEC 60127-2
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Teil 2:
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Glas- und Keramiksicherungen
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IEC 60127-3
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Teil 3:
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Kleinstsicherungen
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IEC 60127-4
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Teil 4:
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«Universal modular» Sicherungen
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IEC 60127-5
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Teil 5:
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Richtlinien für Qualitätsbeurteilung von Gerätesicherungen
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NF C 93–435
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Gerätesicherungen für erhöhte Anforderungen
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UL 248-1
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Niederspannungssicherung:
allgemeine Anforderungen
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UL 248-14
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Niederspannungssicherung:
Zusatz für Sicherungen
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CSA/C22.2 No. 248.1
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Niederspannungssicherung:
allgemeine Anforderungen
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CSA/C22.2 No. 248.14
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Niederspannungssicherung:
Zusatz für Sicherungen
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Elektrische Nenndaten
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6. Nennspannung (auch Bemessungsspannung) Un
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Die Spannung, bis zu der der Sicherungseinsatz einen Überstrom einwandfrei unterbricht.
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Die Nennspannung des Sicherungseinsatzes muss gleich oder grösser als die Betriebsspannung des zu schützenden Gerätes sein.
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Der Einsatz bei Betriebsspannungen unterhalb der Nennspannung des Sicherungseinsatzes ist zulässig, sofern die Hinweise bei Pos. 8 / Spannungsfall berücksichtigt werden.
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Die Sicherungseinsätze sind grundsätzlich für die Verwendung bei Wechsel- und Gleichspannung geeignet. Das Ausschaltvermögen bei Gleichspannung ist jedoch wesentlich kleiner als dasjenige bei Wechselspannung. Das Verhalten des Sicherungseinsatzes bei Gleichspannung wird überwiegend von der Grösse der Zeitkonstante T = L/R des zu unterbrechenden Stromkreises bestimmt.
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7. Nennstrom In (auch Bemessungsstrom)
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Der Nennstrom des Sicherungseinsatzes entspricht dem Betriebsstrom des zu schützenden Gerätes. Es existieren grundsätzlich zwei verschiedene Nennstrom-Definitionen:
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| a) |
Bei Sicherungseinsätzen nach IEC 60127 und EN 60127 entspricht der Nennstrom demjenigen Strom, mit dem der Sicherungseinsatz unter normierten Bedingungen dauernd belastet werden kann, ohne dass der Sicherungseinsatz unterbricht. |
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| b) |
Bei Sicherungseinsätzen nach UL 248-14 hingegen entspricht der Nennstrom demjenigen Strom, der nach einigen Stunden bereits den Sicherungseinsatz unterbricht. Der Strom, der wie bei IEC dauernd fliessen darf, ohne dass der Sicherungseinsatz unterbricht, beträgt etwa 0,7 · In. |
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Einfluss von Umgebungstemperaturen > 23 °C auf den Nennstrom siehe Pos 14.
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Zusammenhang zwischen den Nennströmen von Sicherungseinsätzen nach IEC und UL:
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8. Spannungsfall
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Der Spannungsfall über dem Sicherungseinsatz wird gemessen bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C, nachdem der Sicherungseinsatz mit seinem Nennstrom bis zur Erreichung der Beharrungstemperatur belastet worden ist.
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Es ist darauf zu achten, dass es problematisch werden kann, wenn Sicherungseinsätze bei Betriebs-Spannungen verwendet werden, die wesentlich kleiner sind als ihre Nennspannung. Aufgrund der Tatsache, dass der Spannungsfall an einem Schmelzleiter vor Erreichen seines Schmelzpunktes beträchtlich ansteigt, muss darauf geachtet werden, dass genügend Spannung zur Verfügung steht, damit im Fehlerfall der Sicherungseinsatz den Strom einwandfrei unterbrechen kann. Darüber hinaus können Sicherungseinsätze der gleichen Charakteristik und mit den gleichen Nennwerten, die in der Ausführung oder im Schmelzleiterwerkstoff voneinander abweichen, einen unterschiedlichen Spannungsfall aufweisen. Sie sind in der Praxis nicht gegeneinander austauschbar, wenn sie in Schaltungen mit kleinen Spannungen verwendet werden. Dies gilt insbesondere für Sicherungseinsätze mit kleineren Nennströmen.
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9. Kleiner Prüfstrom Inf
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Überstrom, den ein Sicherungseinsatz während einer festgelegten Zeit (typisch 1 Stunde) führen kann ohne zu unterbrechen.
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10. Zeit-Strom-Charakteristik (bei Tu 23°C)
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Die Zeit-Strom-Charakteristik gibt die Abhängigkeit der Schmelzzeit als Funktion des Fehlerstromes an.
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Die Schmelzzeit ist die Dauer zwischen dem Augenblick, in dem ein Strom, der ausreicht, ein Unterbrechen des Schmelzleiters zu bewirken, zu fliessen beginnt und dem Augenblick, in dem der Lichtbogen einsetzt.
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Die Lichtbogenzeit, die Zeit zwischen dem Zünden bis zum Erlöschen des Lichtbogens, wird in der Zeit-Strom-Charakteristik nicht berücksichtigt.
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Die Ausschaltzeit entspricht der Summe von Schmelz- und Lichtbogenzeit.
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Die Zeit-Strom-Kennlinien sind meistens in Form von Hüllkurven für den gesamten angegebenen Nennstromstufenbereich dargestellt.
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Übliche Zeit-Strom-Charakteristika und deren Abkürzungen:
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| FF |
für superflink |
| F |
für flink |
| M |
für mittelträge |
| T |
für träge |
| TT |
für superträge |
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| UL |
Sicherungseinsätze werden üblicherweise unterteilt in: |
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| • |
Non Time Delay Sicherungseinsätze, auch bekannt als Normal Blow oder Flink. |
| • |
Time Delay Sicherungseinsätze, auch bekannt als Slow Blow oder Surge proof. |
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Anwendungs-Hinweise für die verschiedenen Charakteristika:
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| FF: |
superflinke Sicherungseinsätze |
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Zum Schutz von Halbleitern (Thyristoren, Triacs, Dioden). |
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Strombegrenzung schon bei kleinen Kurzschluss-Strömen. |
| F: |
flinke Sicherungseinsätze |
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Zum Schutz von Halbleitern und Geräten, bei denen beim Einschalten oder im Betrieb keine Stromstösse auftreten, aber hohe Über- oder Kurzschluss-Ströme in kürzester Zeit unterbrochen werden sollen. |
| M: |
mittelträge Sicherungseinsätze |
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Zum Schutze von Geräten vor mässigen Einschalt- und Überstromspitzen während kurzer Zeit. Niedriger Spannungsfall. |
| T: |
träge Sicherungseinsätze |
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Zum Schutz von Geräten vor hohen, nur langsam abklingenden Einschalt- und Überstromspitzen, z. B. Transformatoren und Motoren. |
| TT: |
superträge Sicherungseinsätze |
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Zum Schutz von Geräten vor hohen, längerdauernden Einschaltund Überstromspitzen. |
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11. Ausschaltvermögen eines Sicherungseinsatzes
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Der Wert (Effektivwert für Wechselstrom) des unbeeinflussten Stromes, den ein Sicherungseinsatz bei einer festgelegten Spannung unter festgelegten Bedingungen ausschalten kann.
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Der max. Kurzschluss-Strom, der unter Fehlerbedingungen in einem Geräte-Stromkreis auftreten kann, darf das Ausschaltvermögen des Sicherungseinsatzes nicht überschreiten. Bei Nichteinhaltung dieser Bedingung besteht Explosions- und Brandgefahr.
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Bei Gleichstrom ist das Ausschaltvermögen eines Sicherungseinsatzes niedriger als bei Wechselstrom. Werte auf Anfrage.
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IEC 60127 unterscheidet bei G-Sicherungseinsätzen folgende zwei Kategorien. (Für Kleinst-Sicherungseinsätze wurden andere Schaltvermögen definiert.)
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Sicherungseinsätze mit kleinem Schaltvermögen, Symbol L:
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Der Schmelzleiter dieser Sicherungseinsätze ist normalerweise sichtbar. Das Isolierrohr besteht aus transparentem Material, z. B. Glas. Der Sicherungseinsatz enthält kein lichtbogenlöschendes Medium.
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Das Schaltvermögen beträgt:
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250 V AC/35 A oder 10 · In/cos φ 1, je nachdem welcher Wert grösser ist.
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Sicherungseinsätze mit hohem Schaltvermögen, Symbol H:
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Der Schmelzleiter dieser Sicherungseinsätze ist normalerweise nicht sichtbar. Das Isolierrohr besteht meistens aus Keramik oder Glas. Der Sicherungseinsatz enthält in der Regel ein lichtbogenlöschendes Medium.
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Das Schaltvermögen beträgt:
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250 V AC/1500 A/cos 0.7 bis 0.8
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UL’s und CSA’s Anforderungen betreffend Schaltvermögen (Interrupting Rating IR) sind im Vergleich mit IEC verschieden.
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Schaltvermögen bei 125 V AC = 10000 A } cos φ 0,7-0,8
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250 V AC = 35 bis 1500 A
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je nach Nennstrom des Sicherungseinsatzes.
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12. Verlustleistungen
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12.1. Max. Verlustleistung
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a) Sicherungseinsätze nach IEC 60127:
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Die Prüfung erfolgt nach einem standardisierten Prüfverfahren (offener Sicherungshalter, Raumtemperatur).
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Es wird die Verlustleistung ermittelt, die durch den kleinen Prüfstrom Inf nach einer Stunde erzeugt wird.
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Die Überströme Inf sind je nach Sicherungseinsatz-Typ verschieden.
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Im SCHURTER Katalog finden Sie in der Regel zwei Verlustleistungswerte:
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| • |
die max. zulässige Verlustleistung nach Norm, z.B. IEC 60127 |
| • |
die typische Verlustleistung der SCHURTER Sicherungseinsätze. |
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Diese Werte sind meistens niedriger als die normierten. |
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b) Sicherungseinsätze nach UL 248-14:
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UL ermittelt nicht wie IEC die Verlustleistung, sondern die in der ULNorm festgelegte maximal zulässige Temperaturerhöhung von 75 °C bei 1 · In an den äusseren Oberflächen des Sicherungseinsatzes.
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12.2. Nenn-Verlustleistung
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Die Verlustleistung, die bei Nennstrom erzeugt wird (während einer langen Zeit). Für die Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters in bezug auf seine Leistungsaufnahme wird diese Nenn-Verlustleistung berücksichtigt.
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Impulsfestigkeit / Temperaturverhalten
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13. I2t-Wert (Joule-Integral)
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Das Integral des Stromes im Quadrat über eine gegebene Zeitspanne. Der I2t-Wert ist ein Mass für die Energie, welche im Fehlerfall notwendig ist den Sicherungseinsatz zu unterbrechen, d.h. für das Aufheizen und Schmelzen des Schmelzelementes und das Unterbrechen des Stromes in der Lichtbogenperiode. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen I2t-Werten:
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| • |
der Schmelz-I2t-Wert |
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ist das I2t-Integral über der Schmelzdauer des Sicherungseinsatzes. Er entspricht der Energie für das Aufheizen und Schmelzen des Schmelzelementes. Bei hohen Strömen mit Schmelzzeiten <10 ms ist der Schmelz-I2t-Wert eine Konstante (adiabatischer Zustand). Häufig wird der Schmelz-I2t-Wert beim 10fachen Nennstrom festgelegt, basierend auf der Zeit-Strom-Charakteristik. Der Schmelz-I2t-Wert ist ein kennzeichnender Wert eines Sicherungseinsatzes und informiert über dessen Impulsfestigkeit. |
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| • |
der Lichtbogen-I2t-Wert |
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ist das I2t-Integral über der Lichtbogendauer des Sicherungseinsatzes. Er entspricht der Lichtbogenenergie. Der Lichtbogen-I2t-Wert hängt von den Parametern des Stromkreises (z. B. Betriebsspannung, cos φ, elektr. Einschaltwinkel usw.) ab. |
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| • |
der Ausschalt-I2t-Wert (Total I2t-Wert) |
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ist das I2t-Integral über der Ausschaltdauer des Sicherungseinsatzes (Summe von Schmelz- und Lichtbogen-I2t-Wert). Er ist ein wichtiger Parameter für die Anwendung von Sicherungseinsätzen. Er kennzeichnet die Energie, der ein zu schützendes Objekt im Fehlerfall ausgesetzt wird. |
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Anwendungs-Hinweise:
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Für die Wahl des richtigen Sicherungseinsatzes muss der zulässige I2t-Wert des zu schützenden Bauteiles oder -gruppe bekannt sein.
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Auswahlkriterien:
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Der zu schützende Stromkreis enthält
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| • |
Bauelemente, die Einschaltstromstösse verursachen können, z. B. Transformatoren. In diesem Fall soll ein Sicherungseinsatz gewählt werden, dessen Schmelz-I2t-Wert grösser ist als derjenige des Einschaltstromstosses. |
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| • |
Bauelemente, die empfindlich sind auf Stromstösse, z.B. Halbleiter. In diesem Fall soll ein Sicherungseinsatz gewählt werden, dessen Ausschalt-I2t-Wert kleiner ist als derjenige des zu schützenden Bauelementes. |
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Verschiebung des Betriebsstromes als Funktion der Umgebungstemperatur
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14. Umgebungstemperaturen
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Die standardisierten Prüfungen für Sicherungseinsätze (IEC und UL) werden durchgeführt bei 23 °C resp. 25 °C. In der Praxis werden die Umgebungstemperaturen jedoch wesentlich höher sein, insbesondere da, wo der Sicherungseinsatz in einem geschlossenen Sicherungshalter eingesetzt ist oder in der Nähe von anderen, Wärme produzierenden Bauteilen. Bei solchen Anwendungsfällen ist daher die Verschiebung des Betriebsstromes gemäss dem genannten Diagramm zu berücksichtigen.
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15. Kennzeichnung der Sicherungseinsätze
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Kennzeichnung gemäss IEC
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Beispiel: T1) 200 mA2) L
3)
250v 4)
5)
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Zusätzliche Kennzeichnung: Das entsprechende Prüfzeichen
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1) Kennbuchstabe der entsprechenden Strom-Zeit-Charakteristik
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2) Nennstrom in mA oder A
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3) Kennbuchstabe des Schaltvermögens
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4) Nennspannung in V
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5) Schurter Logo
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16. Austausch von IEC- durch UL Sicherungseinsätze und umgekehrt
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Sicherungseinsätze nach IEC und UL weisen unterschiedliche Eigenschaften auf und sind grundsätzlich nicht austauschbar. Bei sorgfältiger Überprüfung der technischen Daten ist ein Austausch jedoch möglich, sofern die folgenden, wichtigsten Anforderungen erfüllt werden.
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| • |
Die Nennströme müssen angepasst werden (siehe Pos. 7). |
| • |
Das Schaltvermögen muss übereinstimmen. |
| • |
Die Zeit-Strom-Charakteristik und der Spannungsfall sollen ungefähr übereinstimmen. |
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17. Auswechseln von Sicherungseinsätzen unter Last
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Ein Sicherungshalter mit einem eingesetzten Sicherungseinsatz darf nicht als Schalter zum Ein- und Ausschalten eines Stromkreises verwendet werden.
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Beim Öffnen bzw. Schliessen eines Stromkreises treten, je nach Dimensionierung des Stromkreises, Strom- und Spannungserhöhungen auf. Diese Strom- bzw. Spannungsspitzen erzeugen an der unterbrechenden oder schliessenden Kontaktstelle einen Lichtbogen, der undefinierte Übergangswiderstände an der Kontaktstelle verursacht.
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Um bleibende Schäden am Sicherungshalter zu vermeiden, soll ein Sicherungseinsatz nur in einem bereits unterbrochenen Stromkreis gewechselt werden.
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Qualität / Zuverlässigkeit / Auswahl
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18. Qualitätsanforderungen
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SCHURTER Sicherungseinsätze erfüllen die Anforderungen nach IEC 60127-5 und EN 60127-5.
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Detail-Angaben sind auf Anfrage erhältlich.
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19. Zuverlässigkeit von Sicherungseinsätzen (MIL-HDBK-217F)
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Zuverlässigkeitsberechnungen von Sicherungen durchzuführen sind sehr schwierig. Im Vergleich zu vielen anderen Komponenten gibt es sehr wenig Übereinstimmung zwischen der Zahl der ausgewechselten Sicherungen und der Zahl der tatsächlich ausgefallenen Sicherungen. Im allgemeinen kann man sagen, dass wenn eine Sicherung auslöst, ist es ein anderer Umstand der zu dieser Überlastbedingung geführt hat und die Sicherung funktioniert so wie vorgesehen.
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Leitfaden zur Sicherungseinsatz-Auswahl
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| 1. |
Die Betriebsspannung UB des zu schützenden Gerätes bestimmt die Nennspannung UN des Sicherungseinsatzes (siehe Pos. 6) UN ≥ UB. Bei UB<< UN sind besonders die Bemerkungen zum Spannungsfall (siehe Pos. 8) zu beachten. |
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| 2. |
Der max. Betriebsstrom des zu schützenden Gerätes bestimmt den Nennstrom des Sicherungseinsatzes. Die unterschiedlichen Nennstrom-Definitionen nach IEC bzw. UL sowie der Einfluss höherer Umgebungstemperaturen sind hierbei zu beachten (Pos. 6 und 14). |
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| 3. |
Die möglichen Fehlerströme sowie deren zulässige Ausschaltzeiten im Stromkreis des zu schützenden Gerätes bestimmen die Zeit-Strom-Charakteristik des Sicherungseinsatzes (siehe Pos. 10) |
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| 4. |
Das notwendige Ausschaltvermögen des Sicherungseinsatzes richtet sich nach dem max. Kurzschlussstrom, der unter Fehlerbedingungen im Stromkreis des zu schützenden Gerätes auftreten kann. Er muss kleiner sein als der max. Strom, den der Sicherungseinsatz sicher unterbrechen kann (siehe Pos. 11). |
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| 5. |
Die Nenn-Verlustleistung des Sicherungseinsatzes ist insbesondere für die Auswahl des passenden Sicherungshalters von Wichtigkeit (siehe Pos. 12.2). |
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| 6. |
Treten im Stromkreis des zu schützenden Gerätes Stromimpulse auf, die den Sicherungseinsatz nicht unterbrechen dürfen oder darf die Durchlassenergie des Sicherungseinsatzes nur einen bestimmten Wert erreichen (z. B. Schutz von Halbleitern), so sind die I2t-Werte gebührend zu berücksichtigen (siehe Pos. 13). |
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| 7. |
Die notwendigen Approbationen werden im wesentlichen von nationalen und internationalen Gerätevorschriften bestimmt. Sicherungseinsätze von SCHURTER entsprechen internationalen Vorschriften und sind von verschiedenen Prüfstellen approbiert (siehe Datenblätter der einzelnen Sicherungseinsätze). |
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| 8. |
Auch bei Beachtung aller relevanten Auswahlkriterien ist es generell erforderlich, die ausgewählten Sicherungseinsätze/Sicherungshalter im zu schützenden Gerät unter Normal- und Fehlerbedingungen zu überprüfen. |
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Telekommunikationseinrichtungen dienen dazu, den Datenaustausch zwischen einer Vielzahl von Teilnehmern zu ermöglichen und sicherzustellen. Die Kommunikation wird auf unterschiedliche Weise ausgeübt, z.B. via Telefon, Fax usw. Daraus ergibt sich die klassische Netzwerktopologie.
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Zwischen den einzelnen Teilnehmern (Mensch, Maschine) können sehr unterschiedliche Distanzen liegen. Dies bedeutet, dass auf die Verbindungen im Netzwerk (Freileitungen, Signalkabel) unterschiedliche Störeinflüsse einwirken können.
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• Atmosphärische Störungen (Blitzentladungen)
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• Störungen durch Induktion (Ausgleichsströme, Nähe zu Energieleitungen)
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• Direkter Kontakt mit dem Energienetz (Kurzschlüsse)
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Atmosphärische Störungen (Lightning Surge)
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Störungen durch atmosphärische Entladung sind sehr häufig. Die dabei auftretenden Spannungen liegen bei einigen 100 kV mit Entladeströmen von bis zu 150 kA. Einwirkungen durch direkten Blitzschlag sind in erster Linie bei offen geführten Signalleitungen (Freileitungen) zu erwarten.
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Störungen durch Induktion
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Induktionsspannungen, die als Störungen auf Telecom-Leitungen auftreten, sind in der Regel eine Folge von Ausgleichströmen im Erdreich, oder werden durch starke Ströme in benachbarten Energiekabeln erzeugt.
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Direkter Kontakt mit dem Energienetz
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Als stärkste und meistens am längsten dauernde Einwirkung (wenige Sekunden bis mehrere Minuten) auf eine Telecom-Verbindungsleitung gilt der direkte Kontakt mit dem Energienetz, z. B. durch Kurzschluss mit einer benachbarten Energieleitung.
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Unabhängig davon, welche Störung auf die Telecom-Einrichtung einwirkt, muss jederzeit garantiert sein, dass kein Schaden bzw. nur ein kalkulierbarer, begrenzter Schaden entstehen kann.
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Wie nachfolgend gezeigt wird, kann diese Forderung durch geeignete Schutzschaltungen erfüllt werden.
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Schutzschaltungen im Telecombereich sind in der Regel zweistufig aufgebaut. Sie bestehen aus dem Primär- und dem Sekundärschutz.
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Der Primärschutz
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Der Primärschutz besteht vielfach aus einer Kombination von Widerständen und Gasableitern oder vergleichbaren Schutzelementen und wird meistens an der Schnittstelle «Gebäudeeingang/Fernleitung» plaziert. Die abgebildete Primär-Schutzschaltung hat die Aufgabe, die energiereichen Störimpulse so stark zu reduzieren, dass sie vom nachfolgenden Sekundärschutz problemlos absorbiert werden können.
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Der Sekundärschutz
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Der Sekundärschutz ist normalerweise direkt am Geräteeingang der Telecom-Einrichtung platziert und übernimmt zwei Funktionen.
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1. Als Spannungsbegrenzer sorgt er dafür, dass Störungen, welche den Primärschutz noch nicht zu aktivieren vermögen, absorbiert bzw. auf einen für das Telecom-Gerät ungefährlichen Wert reduziert werden.
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2. Störeinflüsse, die so energiereich sind, dass sie vom Primärschutz nicht mehr ausreichend absorbiert werden können z. B. bei direktem Kontakt der Signalleitungen mit dem Energienetz, werden durch galvanisches Auftrennen des Stromkreises wirksam unterdrückt. Dadurch wird verhindert, dass im Telecom-Gerät grosser Schaden oder sogar ein Brand entsteht.
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Eine für diese Aufgabe sehr häufig verwendete und äusserst zuverlässige Schutzschaltung zeigt das folgende Schema. Die Schaltung, die in der einfachsten Ausführung aus zwei Sicherungseinsätzen und zwei Varistoren besteht, zeichnet sich durch ein besonders günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis aus. Die Varistoren begrenzen die Störspannungsspitzen auf einen für die Telefonzentrale bzw. Teilnehmerschaltung verträglichen Pegel. Die Sicherungseinsätze bleiben innerhalb dieser Normalbedingungen intakt.
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Bei Worst-case Bedingungen, z. B. bei direktem Kontakt mit dem Energienetz, bei denen sowohl die Komponenten der Telecom-Einrichtung als auch die Varistoren der Schutzschaltung stark beschädigt oder zerstört würden, unterbricht der Schmelzeinsatz den Stromkreis und schützt damit die Telecom-Einrichtung schnell, wirksam und zuverlässig.
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Standards, Einführung
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Für den Anwendungsbereich Telecom sind mehrere Standards geschaffen worden, die alle das Ziel haben, die vorgängig unter dem Titel «Application Note» beschriebenen Störeinflüsse, Lightning Surge, Power Induction, Power Contact, sowie die damit verbundenen Sicherheitsaspekte miteinander zu verknüpfen und daraus geeignete Prüfmethoden für die entsprechenden Komponenten abzuleiten. Als Prüfkriterien sind verschiedene Belastungsfälle ermittelt und standardisiert worden, die mit einer entsprechenden Prüfschaltung simuliert werden können. Dies gibt dem Schaltungsentwickler die
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Möglichkeit, die Teilstufen einer Schutzbeschaltung optimal aufeinander abzustimmen.
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Die gegenwärtig relevanten Standards sind:
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ITU-T K.20 International Telecommunication Union
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UL 60950 UL Standard for Safety for Information
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Technology Equipment
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IEC 60950 IEC Standard for Safety for Information
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Technology Equipment
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Telcordia GR-1089 Telcordia Technologies
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TIA-968-A Telecommunications Industry Association
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(Die Auflistung ist nicht abschliessend)
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Prüfungen:
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Die SCHURTER Sicherungseinsätze sind nach folgenden Standards und Prüfkriterien geprüft worden:
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1. ITU-T K.20
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Lightning Surge: Prüfschaltung
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Prüfung:
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1. Die Impulsamplitude (Generator unbelastet) wird auf 1000 V und die Impulsform auf 10 µs / 700 µs eingestellt.
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2. Mit einem externen Begrenzungswiderstand RD wird der Impulsstrom Ipuls auf den im Datenblatt angegebenen Wert Ipuls max. eingestellt.
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3. Prüfmodus: 10 Einzel-Impulse im Abstand von 60 Sekunden, Polarität alternierend. Anforderung: Die Sicherung darf den Stromkreis nicht unterbrechen.
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Bemerkungen:
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Der normierte Impulsgenerator in Fig. 1 liefert bei einer Ladespannung UC = 1000 V einen maximalen Impulsstrom Ipuls = 67 A, falls der Strombegrenzungswiderstand RD = 0Ω ist. Der Shunt RM für die Stromüberwachung ist sehr niederohmig und hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Stromamplitude. Das bedeutet, dass die Datenblatt-Stromangabe «67 A» nicht die max. zulässige Impulsamplitude der jeweiligen Sicherung darstellt, sondern die vom Impulsgenerator maximal lieferbare Stromamplitude. Ist in einer Schutzschaltung ein höherer Max.-Stromwert als 67 A zu erwarten, kann anhand der Formel I2t = 0.72 x I2
peak x t2 der Mindest-I2t-Wert in guter Näherung berechnet werden, der erforderlich ist, damit der gewählte Sicherungseinsatz den zu erwartenden Stromimpuls aufnehmen kann ohne den Stromkreis zu unterbrechen.
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Power Induction: Prüfschaltung
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Prüfung: Die Sicherung wird im Prüfstromkreis mit AC 300 V / 50Hz im Abstand von 60 sec 5-mal während je 200 ms mit Ieff = 0.5 A belastet.
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Anforderung: Die Sicherung darf den Stromkreis nicht unterbrechen.
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Power Contact: Prüfschaltung
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Prüfung: Die Sicherung wird im Prüfstromkreis AC 250 V / 50 Hz mit dem im Datenblatt angegebenen Stromwert Isc belastet und während 15 Minuten unter Spannung gehalten.
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Anforderung: Die Sicherung unterbricht den Stromkreis.
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2. UL 60950/IEC 60950
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Prüfschaltung
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Test 1:
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Die Sicherung wird im Prüfstromkreis mit einem Prüfstrom ISC = 40 A belastet.
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Die Quellenspannung AC 600 V / 50Hz liegt insgesamt während 1.5 sec an.
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Anforderung: Die Sicherung unterbricht den Stromkreis.
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Test 2:
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Die Sicherung wird im Prüfstromkreis mit einem Prüfstrom ISC = 7 A belastet.
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Die Quellenspannung AC 600 V / 50Hz liegt insgesamt während 5 sec an.
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Anforderung: Die Sicherung unterbricht den Stromkreis.
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Test 3:
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Die Sicherung wird im Prüfstromkreis mit einem Prüfstrom ISC = 2.2 A belastet.
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Die Quellenspannung AC 600 V / 50Hz liegt während mindestens 30 Minuten an oder bis das thermische Gleichgewicht im Telecom-Gerät erreicht worden ist oder bis die Sicherung den Stromkreis unterbricht.
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Diese Prüfung erfolgt zusammen mit dem Gerät in das die Sicherung eingebaut ist.
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3. Telcordia GR-1089
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3.1 Lightning Surge
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Prüfschaltung
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Test:
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1. Die Impulsamplitude (Generator unbelastet) wird auf 1000 V und die Impulsform auf 10µs / 1000 µs eingestellt.
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2. Mit einem ext. Begrenzungswiderstand RD wird der Impulsstrom Ipuls auf den im Datenblatt angegebenen Wert Ipuls max. eingestellt.
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3. Prüfmodus: 50 Einzel-Impulse im Abstand von 60 Sekunden, Polarität alternierend.
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Anforderung: Die Sicherung darf den Stromkreis nicht unterbrechen.
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Bemerkungen: Der normierte Impulsgenerator in Fig. 5 liefert bei einer Ladespannung UC = 1000 V einen maximalen Impulsstrom Ipuls = 14 A, falls der Strombegrenzungswiderstand RD = 0Ω ist. Der Shunt RM für die Stromüberwachung ist sehr niederohmig und hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Stromamplitude. Das bedeutet, dass die Datenblatt-Stromangabe 14 A nicht die max. zulässige Impulsamplitude der jeweiligen Sicherung darstellt, sondern die vom Impulsgenerator maximal lieferbare Stromamplitude. Ist in einer Schutzschaltung ein höherer Max.-Stromwert als 14 A zu erwarten, kann anhand der Formel I2t = 0.72 x I2
peak x t2 der Mindest I2t-Wert in guter Näherung berechnet werden, der erforderlich ist, damit der gewählte Sicherungseinsatz den zu erwartenden Stromimpuls aufnehmen kann ohne den Stromkreis zu unterbrechen.
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3.2 Power Cross
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Prüfschaltung
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siehe UL 60950/IEC 60950
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Test 2, Second Level (nur TF 600)
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Die Sicherung wird im Prüfstromkreis mit einem Prüfstrom ISC = 60 A belastet.
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Die Quellenspannung AC 600 V / 50Hz liegt insgesamt während 5 sec an.
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Anforderung: Die Sicherung unterbricht den Stromkreis.
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Einführung Rückstellende Gerätesicherungen (PTC'S)
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Für den Geräteschutz mit Polymer-PTCs (PPTC) haben Sie nun eine Alternative. Wenn Sie auf Zuverlässigkeit setzen, wählen Sie den rückstellbaren Überstromschutz von SCHURTER.
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SCHURTER PTC-Produkte bestehen aus elektrisch leitenden, dünnen Kunststofffolien mit beidseitigen Elektroden. Der elektrisch leitende Kunststoff wird aus einem nichtleitenden, kristallinen Polymer und einem sehr gut leitenden Kohlenstoff gefertigt. Die Elektroden sorgen für eine gleichmässige Stromverteilung im PPTC und bieten eine Oberfläche für den Leitungsanschluss bzw. die Montage.
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Rückstellende Sicherungen aus elektrisch leitenden Kunststoffen nutzen ihren sehr grossen nichtlinearen positiven Temperaturkoeffizienten (PTC) bei Erwärmung. Der PTC ist eine Eigenschaft von Materialien, deren Widerstand mit zunehmender Temperatur steigt. Einzigartig ist aber der Umfang des Widerstandanstieges bei den elektrisch leitenden Polymer-Kunststoffen. Bei einer spezifischen Übergangstemperatur ist der Anstieg des Widerstandes derart gross, dass er in der Regel im logarithmischen Massstab angegeben wird.
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Das elektrisch leitende Kohlenstoff-Füllmaterial in der PTC-Sicherung ist auf einem Polymer mit kristalliner Struktur aufgetragen. Die kristalline Struktur sorgt für eine dichte Schicht der Kohlenstoffpartikel
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auf ihrer Oberfläche, die den Stromfluss durch den Polymer-Isolator über diese Kohlenstoff-«Ketten» ermöglicht.
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Bei normaler Raumtemperatur formen zahlreiche Kohlenstoffketten elektrisch leitende Strecken durch das Material.
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Unter Fehlerbedingungen fliesst Überstrom durch die PTC-Sicherungen. Durch I2R-Erwärmung steigt die Temperatur des elektrisch leitenden Kunststoffes und bei fortschreitender Selbsterwärmung überschreitet die Temperatur die Phasentransformationstemperatur. Hierbei nimmt die dicht gepackte kristalline Polymer-Matrix eine amorphe Struktur an.
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Der Phasenübergang wird von einer geringfügigen Ausdehnung begleitet, durch die sich die leitenden Partikel voneinander trennen und zum grössten Teil nichtleitend werden. Hieraus ergibt sich ein rapides Ansteigen des Sicherungs-Widerstandes.
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Das Material bleibt solange «heiss» und hochohmig, wie Überstrom anliegt. Die Sicherung schützt hierdurch kontinuierlich, bis der Fehler beseitigt bzw. der Strom abgeschaltet wird.
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Beim Phasenübergang in umgekehrter Richtung mit erneuter Kristallisierung des Polymers bilden sich die Kohlenstoffketten erneut und der Widerstand nimmt schnell wieder seinen Ausgangswert an.
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Die richtige Wahl einer SCHURTER PTC-Sicherung erleichtert Ihnen die folgende Checkliste. Anschliessend vergleichen Sie mit dem entsprechenden Datenblatt.
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1. Normaler Betriebsstrom:
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______ Ampere
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2. Maximale Betriebsspannung
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(Vmax): ______ volts
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3. Fehlerstrom(Imax):
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______ Ampere
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4. Betriebstemperaturbereich:
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Minimaltemperatur: ______ °C
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Maximaltemperatur: ______ °C
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5. Wählen Sie eine Produktefamilie, deren Maximalwerte für Vmax und Imax über der maximalen Betriebsspannung und dem Fehlerstrom der Anwendung liegen.
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6. Mit der Haltestrom/Temperatur-Tabelle im Datenblatt der Produktefamilie wählen Sie die PTC-Sicherung, deren Haltestrom bei maximaler Betriebstemperatur höher oder gleich dem normalen Betriebsstrom ist.
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7. Stellen Sie das Ansprechen des ausgewählten Produktes unter Fehlerbedingungen sicher, indem Sie in der Ansprechstrom-Tabelle überprüfen, ob der Fehlerstrom bei der geringsten Betriebstemperatur höher als der Ansprechstrom der ausgewählten Sicherung ist.
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8. Bestellen Sie Muster, die Sie in der Anwendung testen.
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Immer mehr Entwicklungsingenieure schätzen die Vorteile der rückstellbaren PTC-Überstromsicherungen, und täglich werden neue Anwendungen erschlossen.
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Der Einsatz der SCHURTER PTC- Sicherungen hat sich in den folgenden Anwendungsbereichen durchgesetzt:
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| • |
PCs |
| • |
Laptops |
| • |
PDAs |
| • |
Transformatoren |
| • |
Kleinere und mittlere Elektromotoren |
| • |
Audioanlagen und Lautsprecher |
| • |
Mess- und Prüfgeräte |
| • |
Sicherungssysteme und Feuermelder |
| • |
Medizinische Geräte |
| • |
Geräte für Körperpflege |
| • |
Kassierstationen |
| • |
Industrielle Regelungen und Steuerungen |
| • |
Fahrzeugelektronik und Kabelbaumabsicherung |
| • |
Schiffselektronik |
| • |
Batteriebetriebene Spielzeuge |
| • |
Telekom Elektronik |
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Berührungsschutz gegen direktes Berühren aktiver Teile bei Geräte-Sicherungshaltern (G-Sicherungshalter)
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Die Beurteilung des Berührungsschutzes setzt voraus, dass der Halter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z.B. auf der Frontplatte eines Gerätes.
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IEC 60127-6 und EN 60127-6 unterscheiden drei verschiedene Kategorien:
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Kategorie
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Merkmale
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PC1
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G-Sicherungshalter ohne integrierten Berührungsschutz
Sie sind nur für Anwendungsfälle geeignet, wo entsprechende, zusätzliche Berührungsschutz-Massnahmen getroffen werden.
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PC2
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G-Sicherungshalter mit integriertem Berührungsschutz
Aktive (unter Spannung stehende) Teile sind nicht berührbar im
- geschlossenen Zustand
- bei entferntem G-Sicherungseinsatzträger (inkl. Sicherungseinsatz)
- beim Einsetzen oder Auswechseln der G-Sicherungseinsatzträger.
Die Prüfung erfolgt hier mit dem in IEC 60529 genormten,
beweglichen Prüffinger.
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PC3
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G-Sicherungshalter mit erhöhtem integrierten
Berührungsschutz
Die Anforderungen an diese G-Sicherungshalter entsprechen
denjenigen von Kategorie PC2 mit der Ausnahme,
dass die Prüfung mit einem starren Prüfdraht von 1 mm
Durchmesser gemäss IEC 60529, Tabelle VI, erfolgt, anstelle
des Prüffingers.
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a) Geschlossener G-Sicherungshalter
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| b) |
Bei entferntem G-Sicherungseinsatzträger können keine aktiven Teile berührt werden. |
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| c) |
Beim Einsetzen oder Auswechseln eines G-Sicherungseinsatzes können weder über den Sicherungseinsatz, noch den Sicherungseinsatzträger aktive Teile berührt werden. |
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Remarks on PC 3
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Thermische Anforderungen an Gerätesicherungshalter
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Einflussfaktoren
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Der Entwicklungsingenieur eines elektrischen Betriebsmittels ist verantwortlich für dessen Sicherheit und Funktion gegenüber Menschen, Tieren und Sachwerten. Insbesondere ist es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die anerkannten Regeln der Technik sowie die entsprechenden gültigen nationalen und internationalen Normen und Vorschriften eingehalten werden.
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Im Hinblick auf die Produktesicherheit eines elektrischen Betriebsmittels kommt der Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters eine grosse Bedeutung zu. Unter anderem ist mittels geeigneter Massnahmen dafür zu sorgen, dass die vom Hersteller festgelegten zulässigen Verlustleistungen und Temperaturen nicht überschritten werden. Unterschiedliche Definitionen und Anforderungen in den wichtigsten Normen für G-Sicherungseinsätze und G-Sicherungshalter sind häufig die Ursache für eine unkorrekte Auswahl von G-Sicherungshaltern.
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Den Nennstrom des G-Sicherungseinsatzes demjenigen des G-Sicherungshalters gleichzusetzen kann, insbesonders bei grösseren Strömen, zu unzulässig hohen Temperaturen führen, wenn der Einfluss der Verlustleistung in den Kontakten des Halters unberücksichtigt bleibt.
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Für eine korrekte Auswahl sind folgende Einflussfaktoren je nach Anwendung und Einbauart gebührend zu berücksichtigen:
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Es wird empfohlen den Sicherungshalter mit der ausgewählten Sicherung zu testen. Dies auch bei «worst case» Bedingungen für den Sicherungshalter.
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| 1. |
Nenn-Verlustleistung des vorgesehenen G-Sicherungseinsatzes. |
| 2. |
Zulässige Leistungsaufnahme, Betriebsstrom und Temperaturen des vorgesehenen G-Sicherungshalters. |
| 3. |
Unterschiedliche Umgebungstemperaturen ausserhalb und innerhalb eines Gerätes. |
| 4. |
Elektrische Laständerungen. |
| 5. |
Langzeitbetrieb (> 500 h) mit Last > 0.7 In |
| 6. |
Länge und Querschnitt der Anschlussleiter. |
| 7. |
Wärmeableitung/Kühlung, Lüftung. Wärmeeinwirkung benachbarter Bauteile. |
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Die Reduktion der zulässigen Nenn-Leistungsaufnahme des G-Sicherungshalters aufgrund von verschiedenartigen Verhältnissen am Einbauort usw. muss vom verantwortlichen Entwicklungsingenieur festgelegt werden.
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Nennstrom des G-Sicherungshalters
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Der vom Hersteller des G-Sicherungshalters festgelegte Stromwert,
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auf den sich die Nenn-Leistungsaufnahme des Halters bezieht.
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Nenn-Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes
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(Verlustleistung bei Nennstrom)
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Nenn-Leistungsaufnahme und zulässige Temperaturen eines G-Sicherungshalters
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Die Nenn-Leistungsaufnahme eines G-Sicherungshalters wird mittels eines standardisierten Prüfverfahrens nach IEC 60127-6 ermittelt. Sie entspricht der Verlustleistung, die ein Ersatz-Sicherungseinsatz beim Nennstrom des G-Sicherungshalters und bei einer Umgebungstemperatur von TU1 = TU2= 23 °C erzeugt (während längerer Zeit). Dabei dürfen folgende Temperaturen an der G-Sicherungshalter-Oberfläche nicht überschritten werden:
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G-Sicherungshalter-Oberfläche
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Höchstzulässige Temperatur
Messbereich
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(siehe Bild)
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°C
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1. Berührbare Teile 1)
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TS1
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85
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2. Nicht berührbare Teile 1)
Isolierende Teile
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TS2
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2)
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Bemerkungen:
1) Wenn der G-Sicherungshalter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z.B. auf der Frontplatte eines Gerätes.
2) Die erlaubte Maximaltemperatur des verwendeten Isolationsmaterials entspricht dem relativen Temperatur Index (RTI) gemäss IEC 60216-1 oder UL 746 B.
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Darstellung der Temperatur-Messbereiche
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| TA1 |
= Umgebungstemperatur, welche das Gerät umgibt |
| TA2 |
= Umgebungstemperatur innerhalb des Gerätes |
| TS1 |
= Temperatur der berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters |
| TS2 |
= Temperatur der nicht berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters |
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Zusammenhang zwischen Betriebsstrom I, Umgebungstemperatur TU1 und der zulässigen Leistungsaufnahme Ph des G-Sicherungshalters.
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| Dieser |
Zusammenhang wird in Form von Derating-Kurven dargestellt. |
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Beispiel einer Derating-Kurve
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| I |
= Betriebsstrom des G-Sicherungshalters |
| In |
= Nennstrom des G-Sicherungshalters |
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Für die Betriebsströme I << In, I = 0,7· In und I = 1 · In zeigen die Derating-Kurven die zul. Leistungsaufnahme des G-Sicherungshalters in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur TU1. Diese Leistungsaufnahme entspricht der max. zul. Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes.
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|
Für andere Betriebsströme können die entsprechenden Werte zwischen den Kurven interpoliert oder wie folgt berechnet werden:
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P
h
= P
o
- P
c
= P
o
- (R
c
· I
2
)
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| Ph |
= Zulässige Leistungsaufnahme in Watt des G-Sicherungshalters, abhängig von TU1. |
| Po |
= Zulässige Leistungsaufnahme in Watt eines G-Sicherungshalters bei I << In, abhängig von TU1. Die Werte können der Derating-Kurve für I << In des entsprechenden G-Sicherungshalters entnommen werden. |
| Pc |
= Verlustleisung in Watt in den G-Sicherungshalter-Kontakten beim Betriebsstrom I. |
| I |
= Betriebsstrom in Ampère des G-Sicherungshalters. |
| Rc |
= Durchgangswiderstand in Ohm zwischen den Anschlüssen des G-Sicherungshalters gemäss SCHURTER Katalog. |
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Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters in Bezug auf die zulässige Leistungsaufnahme bei der entsprechenden Umgebungs-Temperatur.
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Zusammenfassung
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Die Einhaltung der von SCHURTER angegebenen Grenzwerte, insbesondere der Leistungsaufnahme bei den entsprechenden Umgebungstemperaturen und Einbauverhältnissen ist für die Produktesicherheit von grosser Bedeutung. Es ist daher notwendig, folgende zwei Schritte zu beachten.
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Schritt 1
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Auswählen des G-Sicherungshalters aufgrund der zulässigen Leistungsaufnahme Ph bei Betriebsstrom I und der maximalen Umgebungstemperatur TU1.
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| Pf |
≤ Ph = Po - Pc = Po - (Rc · I2) |
| Pf |
= Nenn-Verlustleistung in Watt des G-Sicherungseinsatzes, |
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berechnet aus (In · ΔU), wobei: |
| In |
= Nennstrom des Sicherungseinsatzes in Ampère |
| ΔU= |
Spannungsfall in Volt bei In; Werte gemäss SCHURTER Katalog |
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Ph, Po, Pc, Rc = siehe Pos. 2.5 |
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Schritt 2
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Die Reduktion der zulässigen Leistungsaufnahme des G-Sicherungshalters (aus Schritt 1) aufgrund von verschiedenartigen Verhältnissen am Einbauort usw. muss vom verantwortlichen Entwicklungsingenieur festgelegt werden.
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Beispiele:
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| • |
Wesentlich höhere Umgebungstemperaturen innerhalb eines Gerätes als ausserhalb (TU2 > TU1) |
| • |
Querschnitte der Leiter, ungünstige Wärmeableitung |
| • |
Wärmeentwickung benachbarter Bauteile. Daher sind in den meisten Fällen Temperaturmessungen am Gerät unter Normal- und Fehlerbedingungen notwendig. |
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Was ist gegeben?
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Nenn-Verlustleistung Pf = (In · ΔU) = (5A · 0.08 V) = 0.4 W |
| • |
G-Sicherungshalter FEF 0031.1081, Nennstrom In = 10 A Nenn-Leistungsaufnahme bei TU1 23 °C = 3.2 W. |
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Umgebungstemperatur = 50 ºC. |
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Zulässige Leistungsaufnahme Ph bei einer Umgebungstemperatur TU1 50 °C gemäss Derating Kurve: |
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Ph bei I << In = 2.5W
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I = 0.7 · In = 7 A = 2.2W
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I = 1.0 · In = 10A = 2 W
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Durchgangswiderstand Rc = 5 m Ω |
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Welches ist die zul. Leistungsaufnahme Ph des G-Si-Halters?
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Lösungen
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Interpolation für den Betriebsstrom I = 5 A ergibt einen Wert für Ph von ca. 2,4 W.
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Die Berechnung der zul. Leistungsaufnahme ergibt:
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Ph = Po – (Rc · I2) = 2.5 – (0.005 · 52) = 2.37 W ≈ 2.4 W.
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Deratingkurven des G-Sicherungshalters Typ FEF,
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Nennstrom In = 10 A
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Überprüfen der thermischen Anforderungen
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Schritt 1
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Die folgende Bedingung muss erfüllt werden:
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Pf ≤ Ph
1) d. h. die Nenn-Verlustleistung Pf des G-Sicherungseinsatzes
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muss kleiner/gleich der zul. Leistungsaufnahme
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Ph des G-Sicherungshalters sein.
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Pf = 0.4 W; Ph = 2.4 W bei TU1 = 50 °C
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Schritt 2
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| Berücksichtigung |
der Einbauverhältnisse |
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Schlussfolgerung (ohne Berücksichtigung von Schritt 2)
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Der Wert Pf ist kleiner als Ph. Die Bedingung gemäss Formel 1) ist erfüllt. Somit wurde der richtige G-Sicherungshalter gewählt. |
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Wäre der Wert Pf grösser als Ph, die Bedingung wäre nicht erfüllt. In diesem Falle müsste ein anderer G-Sicherungshalter mit einer höheren Leistungsaufnahme gewählt werden oder es müssten die thermischen Bedingungen am Einbauort des G-Sicherungshaltes geändert werden. |
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Normen für G-Sicherungshalter
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IEC 60127-6 Sicherungshalter für Gerätesicherungen
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NF C93-436 Sicherungshalter für erhöhte Anforderungen
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UL4248-1 Sicherungshalter
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CSA, C22.2 NO.4248.1-07 Sicherungshalter
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IEC: International Electrotechnical Commission
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UL: Underwriters Laboratories Inc. USA
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CSA: Canadian Standards Association
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NF: Französischer Standard
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Erläuterungen zu den wichtigsten G-Sicherungshalter-Normen
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Wie in Abschnitt 2 bereits erwähnt, sind Nennstrom und Nenn-Leistungsaufnahme in den wichtigsten Normen für G-Sicherungshalter unterschiedlich definiert. Dies führte immer wieder zu Unklarheiten und unkorrekter Auswahl von G-Sicherungshaltern.
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UL 512 schreibt z. B. keine max. Leistungsaufnahme vor, sondern legt eine bestimmte Temperaturerhöhung am G-Sicherungshalter fest. Die auf den Haltern angegebenen Nennströme gemäss UL und CSA sind deshalb für den ordnungsgemässen Einsatz nur in Sonderfällen anwendbar.
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Um diese Unsicherheiten zu eliminieren, hat sich SCHURTER entschieden, die Nennströme und Nenn-Leistungsaufnahmen gemäss den Definitionen in IEC 60127-6 und EN 60127-6 neu festzulegen.
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Die wichtigsten Definitionen finden Sie in Abschnitt 2.
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Folgerungen
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Die bisher angegebenen hohen Nennströme nach UL/CSA werden gestrichen und durch den von SCHURTER festgelegten Nennstrom ersetzt. |
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Aufgrund der Ausrichtung auf die neuen G-Sicherungshalternormen IEC 60127-6 und EN 60127-6 musste die Nenn-Leistungsaufnahme verschiedener G-Sicherungshalter reduziert werden. |
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Das Vorgehen für die richtige Auswahl des G-Sicherungshalters in Bezug auf die thermischen Anforderungen (siehe Abschnitte 2-4) wurde vereinfacht. |
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Ihre Vorteile sind:
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Höhere Sicherheit Ihrer Geräte |
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Einfachere, schnellere Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters |
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