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Allgemeine Produktinformationen
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Die allgemeinen Produktinformationen enthalten detaillierte Informationen zu Zulassungen, Normanforderungen, technischen Details, Verwendungshinweisen und Prüfdetails.
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Inhalt
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Produktenorm - Gerätenorm
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Die Produktenormen enthalten nur Mindestanforderungen. Es ist zu beachten, dass Gerätenormen Anforderungen enthalten können, die zusätzlich zu den in den Produktnormen festgelegten gelten oder von diesen abweichen.
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Hinweis auf verwendete Definitionen
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Beachten Sie, dass im deutschen Teil der SCHURTER-Kataloge und Datenblätter die Bezeichnung Nennwert gleichbedeutend ist mit Bemessungswert.
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In der englischen Sprache kennen wir einen nominal value = Nennwert und einen rated value = Bemessungswert. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten ist eine reine Definitionsangelegenheit. Um keine unnötigen Komplikationen zu verursachen, verwenden wir weiterhin die Nennwertbezeichnung.
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CE-Kennzeichnung gemäss EU-Richtlinien
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Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein Produkt die grundsätzlichen Forderungen der zutreffenden EU-Richtlinie erfüllt.
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Das CE-Zeichen ist kein Qualitäts- oder Normenkonformitätszeichen, sondern ein reines Verwaltungszeichen.
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SCHURTER-Produkte fallen in den Gültigkeitsbereich der Niederspannungsrichtlinie 72/73/EWG und 93/68/EWG. Diese gelten für Betriebsmittel mit einer Nennspannung zwischen AC 50 V und AC 1000 V sowie DC 75 V und DC 1500 V.
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Die CE-Kennzeichnung der SCHURTER-Produkte befindet sich auf der Etikette der kleinsten Verpackungseinheit.
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Auf Anfrage ist auch eine entsprechende CE-Konformitätserklärung erhältlich. CE-Konformitätserklärungen und Approbationen sind auch im Internet unter www.schurter.com abrufbar.
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Konformität mit Produktenormen, nationalen Zulassungszeichen (Approbationen)
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Nationale Prüfstellen prüfen nach nationalen und internationalen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Durch das Zulassungszeichen bescheinigen die Prütstellen die Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen, die an elektronische Produkte gestellt werden.
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(Zeichen) |
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European Norms
Electrical Certification |
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(Zeichen) |
VDE |
Verband Deutscher Elektrotechniker |
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(Gutachten mit Fertigungsüberwachung) |
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UMF |
Universal Modular Fuse erfüllt den Standard IEC 60127-4 |
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(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA) |
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(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
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CSA |
Canadian Standard Association, Component Acceptance Service |
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CSA |
Canadian Standard Association |
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CCC |
China Compulsory Certification |
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PSE |
Japan Electrical Safety & Environment technology Laboratories |
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KTL |
Korea Testing Laboratory |
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TÜV |
Technischer Überwachungsverein |
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NF |
Norme française |
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NNO |
Numéro de nomenclature Otan (OTAN = NATO = North Atlantic Treaty Organisation) |
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GAM T1 |
Liste interarmées AIR MER TERRE de composants électroniques |
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SEV |
Schweizerischer Elektrotechnischer Verein |
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BSI |
British Standard Institute |
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SEMKO |
Svenska Elektriska Materielkontrollanstalten |
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NEMKO |
Norges Elektriske Materiellkontroll |
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DEMKO |
Danmarks Elektriske Materielkontrol |
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FIMKO |
Finnish Electrical Inspectorate |
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ÖVE |
Österreichischer Verband für Elektrotechnik |
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KEMA |
Keuring van Elektrotechnische Materialien |
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IMQ |
Instituto italiano del marchio di qualità |
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Approbationen
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Die meisten Bauteile von SCHURTER sind zusätzlich zu den kombinierten UL/CSA-Zulassungen noch durch eine der europäischen Zulassungsbehörden wie VDE (Deutschland), Electrosuisse (Schweiz) oder SEMKO (Schweden) zertifiziert. Die Sicherheitsprüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden basieren auf einem gemeinsamen europäischen Sicherheitsstandard. Durch die Bemühungen, die Normen in Europa zu vereinheitlichen, verlieren die verschiedenen, nationalen Zulassungsbehörden immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat SCHURTER entschieden, nur eine europäische Zulassungslizenz beizuhalten (z. B. VDE, SEV oder SEMKO). Die anderen Lizenzen werden nach Ablauf der Laufzeit nicht mehr verlängert.
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Da UL und CSA keine Mitglieder des CENELEC sind, sind die UL- und CSA-Standards noch nicht mit den europäischen Standards vereinheitlicht worden. UL und CSA versuchen zur Zeit ihre Standards untereinander zu harmonisieren. SCHURTER wird, wenn möglich, die kombinierten Prüfzeichen cULus oder cURus beantragen.
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Durch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, verfügen viele Produkte von SCHURTER auch über Zulassungen für China, Japan und Korea.
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Informationen zu Approbationen
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SCHURTER Produkte sind nach EN / IEC Normen zertifiziert und tragen europaweit länderspezifische Prüfzeichen:
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Während den letzten Jahren, haben sich europäische Länder bemüht ihre Prüfzeichen auf ein allgemein anerkanntes zu reduzieren. Das ENEC Prüfzeichen löst (wo möglich) die bisherigen Prüfzeichen ab. Das ENEC Prüfzeichen wird von allen nationalen Zertifizierungsstellen, die das Europäische Zertifizierungsabkommen (CCA) unterzeichnet haben, angeboten.
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SCHURTER hat sich dazu entschieden die Vielfalt der europäischen Prüfzeichen zu reduzieren. Für Neuapprobationen von SCHURTERteilen, wird in Zukunft nur noch das ENEC genannt:
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Zulassungen für USA und Kanada erfolgen entsprechend UL- und CSA-Normen:
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Da UL und CSA nicht Mitglied von CENELEC sind, sind diese beiden nicht im Einklang mit den europäischen Prüfzeichen. Überall wo es möglich ist, will SCHURTER das kombinierte cULus Prüfzeichen erlangen:
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Das chinesische Prüfzeichen ist seit dem 1.8.2003 für den Import nach China für viele Produkte erforderlich. SCHURTER ist bestrebt, für betroffene Produkte die Zulassung zu erlangen. Für nicht prüfbare Produkte bieten wir ein Import-Zertifikat an (Free of CCC).
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Weiter Informationen:
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http://www.enec.com
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Approval Industry Links
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01
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AENOR
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Spanien
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02
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CEBEC
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Belgien
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03
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IMQ
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Italien
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04
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CERTIF
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Portugal
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05
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KEMA
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Holland
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06
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NSAI
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Irland
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07
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SEE
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Luxemburg
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08
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LCIE
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Frankreich
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09
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ELOT
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Griechenland
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10
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VDE
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Deutschland
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11
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OVE
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Österreich
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12
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BSI
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Grossbritannien
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13
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SEV
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Schweiz
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14
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SEMKO
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Schweden
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15
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DEMKO
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Dänemark
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16
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FIMKO
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Finnland
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17
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NEMKO
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Norwegen
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18
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MEEI
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Ungarn
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19
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BEAB
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Grossbritannien
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20
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ASTA
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Grossbritannien
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21
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EZU
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Tschechien
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22
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SIQ
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Slowenien
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23
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-
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-
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TÜV
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Rheinland
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TÜV
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PS
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IP Schutzgrade durch Gehäuse (IP Code)
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Norm IEC 60529, EN 60529 und DIN 40050
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Anwendungsbereich
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Diese Normen finden Anwendung bei der Einteilung von Schutzgraden für Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, deren Nennspannung 72,5 kV nicht überschreitet.
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Zweck
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Der Zweck dieser Normen ist es, folgendes festzulegen:
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a) Begriffe für Schutzgrade durch Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, betreffend:
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1. Schutz von Personen gegen das Berühren von gefährlichen Teilen innerhalb des Gehäuses.
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2. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen Eindringen von festen Fremdkörpern.
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3. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen schädliche Einwirkungen durch das Eindringen von Wasser.
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b) Bezeichnungen für diese Schutzgrade.
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c) Anforderungen für jede Bezeichnung.
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d) Prüfungen, die durchzuführen sind, um zu bestätigen, dass das Gehäuse die Anforderungen dieser Normen erfüllt.
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Bezeichnungen
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Der Schutzgrad durch ein Gehäuse wird durch den IP Code in folgender Weise angezeigt:
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Bestandteile des IP Code und ihre Bedeutungen
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Eine kurze Beschreibung der IP Code-Bestandteile ist in der folgenden Tabelle gegeben.
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IP xy
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Bedeutung für den Schutz des Betriebsmittels
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Bedeutung für den Schutz von Personen
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Gegen Eindringen von festen Fremdkörpern
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Gegen Berühren von gefährlichen Teilen mit
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x = 0
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(nicht geschützt)
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(nicht geschützt)
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x = 1
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50 mm Durchmesser
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Handrücken
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x = 2
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12,5 mm Durchmesser
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Finger
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x = 3
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2,5 mm Durchmesser
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Werkzeug
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x = 4
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1,0 mm Durchmesser
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Draht
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x = 5
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staubgeschützt
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Draht
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x = 6
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staubdicht
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Draht
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| |
Gegen Eindringen von Wasser mit schädlichen Wirkungen
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y = 0
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(nicht geschützt)
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y = 1
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senkrechtes Tropfen
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y = 2
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Tropfen (15° Neigung)
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y = 3
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Sprühwasser
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y = 4
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Spritzwasser
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y = 5
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Strahlwasser
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y = 6
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starkes Strahlwasser
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y = 7
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zeitweiliges Untertauchen
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y = 8
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dauerndes Untertauchen
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y = 9K
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Hochdruck- resp. Dampfstrahlreinigung
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(Schutz gegen gefährliche Körperströme)
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1. Schutz gegen direktes und indirektes Berühren (Allgemeines)
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Der Schutz gegen gefährliche Körperströme bei elektrischen Betriebsmitteln sowie deren Komponenten gliedert sich in folgende zwei Teile:
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| • |
Schutz gegen direktes Berühren unter Spannung stehender (aktiver) Teile. Betrifft alle Massnahmen zum Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich aus einer direkten Berührung aktiver Teile elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben. |
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| • |
Schutz bei indirektem Berühren ist der Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich beim Berühren von Teilen1) elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben, die infolge eines Fehlers (z.B. Isolationsfehler) unter Spannung stehen. |
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1) berührbares, leitfähiges Teil, das normalerweise nicht unter Spannung steht, das jedoch im Fehlerfall unter Spannung stehen kann.
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2.Schutz gegen direktes Berühren aktiver Teile (Berührungsschutz)
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z. B. bei Sicherungshaltern. Detaillierte Angaben über getroffene Massnahmen liefern die Datenblätter der entsprechenden Bauteile.
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3. Schutz bei indirektem Berühren
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Massnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren bei elektrischen Betriebsmitteln werden gemäss IEC 61140 mit Hilfe der 4 Schutzklassen 0, I, II, III beschrieben. Jede Klasse beinhaltet zwei Schutzmassnahmen, die auch beim Versagen der einen Massnahme keine gefährlichen Körperströme auftreten lassen.
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Schutzklasse
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Hauptschutzmassnahmen
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0
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Erdfreie Umgebung.
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I
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Schutzleiter-Anschluss: Leitfähige Teile von Gehäusen, die beim Versagen der Basisisolierung gefährliche Spannungen annehmen können, sind an den Schutzleiter angeschlossen.
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II
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1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Zusätzliche Isolierung. Basis- und zusätzliche Isolierung werden im Begriff «Doppelte Isolierung» zusammengefasst. Unter gewissen Bedingungen kann auch eine «Verstärkte Isolierung» (einheitliches Isoliersystem) einen gleichwertigen Schutz gegen gefährliche Körperströme gewährleisten wie eine «Doppelte Isolierung». Kein Schutzleiter-Anschluss zulässig. Ein allenfalls vorhandener Schutzleiter darf nicht angeschlossen werden und muss wie ein aktives Teil isoliert werden.
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III
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1. Betriebsisolierung.
2. Energieversorgung mittels Sicherheits-Kleinspannungskreisen (SELV, über Sicherheits-Trafo). Der Schutz gegen gefährliche Körperströme beruht in diesem Fall vollumfänglich auf der Versorgung durch SELV-Kreise (U 42V). Im Betriebsmittel werden keine berührungsgefährlichen Spannungen erzeugt. Schutzleiteranschluss unzulässig.
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Allgemeine Technische Daten
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Die Elektro-Magnetische Verträglichkeit (EMV) ist die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung - Anlage, Gerät, Baugruppe - in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren (Immunität), ohne diese Umgebung unzulässig zu beeinflussen (Emission). Zum Schutz von elektronischen Schaltungen, Geräten und Apparaten vor transienten Spannungsspitzen oder ähnlichen Störungen auf dem Starkstromnetz werden Netzfilter in verschiedenen Ausführungen verwendet. Je nach Gerät und dessen elektromagnetischen Umweltbedingungen kann ein passendes Filter aus dem bestehenden Angebot ausgewählt werden.
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Von der Anwendung her können solche Störer in vier verschiedene Kategorien eingeteilt werden:
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| A) |
Netzschwankungen auf Industrienetzen |
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(Magnetische Konstanthalter) |
| B) |
Oberwellen-Störungen im Frequenzgebiet 100 Hz ... 2 kHz |
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(Filtertyp → Selektives Oberwellenfilter) |
| C) |
Transiente Störsignale im Frequenzgebiet bis 300 MHz |
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(Filtertyp → Tiefpassfilter) |
| D) |
Sinus-Störsignale im Frequenzgebiet bis 1 GHz |
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(Filtertyp → Tiefpassfilter breitbandig) |
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In der Praxis sind hauptsächlich Störer der letzten beiden Kategorien C und D anzutreffen. Dem Starkstromnetz überlagert, können solche Störvorgänge elektronische Schaltungen in ihrer Funktion beeinflussen oder sie gar zerstören. Ein optimal dimensioniertes Netzfilter kann durchwegs eine Doppelfunktion erfüllen:
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Funktion 1
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Das Filter schützt eine elektronische Steuerung vor Spannungsspitzen auf der Netzleitung, die z.B. durch einen elektromagnetischen Schaltvorgang erzeugt werden.
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Funktion 2
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Gleichzeitig wirkt dasselbe Filter in entgegengesetzter Richtung. Die durch Thyristorsteuerung im Gerät erzeugte HF-Störung wird so weit gedämpft, dass die Grenzwerte der Klasse B (EN 55011/22) eingehalten werden können.
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Filter setzen sich in der Regel aus Kondensatoren und Drosselspulen zusammen. Zusätzlich werden Bauteile wie Ableitwiderstand, Überspannungsableiter und UKW-Drossel im Filter integriert. Breitbandfilter, die höchste Ansprüche erfüllen, setzen sich häufig aus 3 Stufen zu einer Filtereinheit zusammen.
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Ableitstrom nach IEC 60335-1
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Der Ableitstrom eines Gerätes ist vor allem durch den Kapazitätswert des Y-Kondensators bestimmt.
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Nach internationalen Normen (IEC 60335-1) sind folgende Regelungen in Bezug auf Ableitstrom festgehalten:
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Geräteart
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Schutzklasse
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IL max. [mA]
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U[V]
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f[Hz]
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Ortsveränderliche Geräte
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I
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0.75
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250
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50
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Ortsfeste Geräte *
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I
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3.5
|
250
|
50
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Ortsfeste Wärmegeräte
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I
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0.75/kW (max. 5.0)
|
250
|
50
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Geräte
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II
|
0.25
|
250
|
50
|
|
Geräte
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I, 0I, III
|
0.5
|
250
|
50
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* Ortsfestes Gerät fest montiert oder Gewicht grösser als 18 kg (ohne Traggriff)
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Ref.
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Labor
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Medizin
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Informatik
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Messtechnik
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UL
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0.5 mA
(UL 1262)
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0.1 mA
(UL 544)
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3.5 mA
(UL 1950)
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5.0 mA
(UL 1244)
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IEC
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-
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0.1 mA
(IEC 60601-1)
|
3.5 mA
(IEC 60950)
|
3.5 mA
(IEC 61010-1)
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Bemessungsspannung UR (Umax)
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Die Bemessungsspannung (Rated voltage) ist die höchste (RMS) effektive Betriebsspannung zwischen zwei Phasen (Umax) bei Bemessungsfrequenz, die dauernd bei Temperaturen zwischen der unteren Kategorietemperatur und der Bemessungstemperatur am Filter anliegen darf. Die Bemessungsspannung ist die Nennspannung einschliesslich Toleranz (10%).
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Beispiel:
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Ein Filter mit UR = 440 VAC ist vorgesehen für eine Netz-Nennspannung von 400 VAC +10%.
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Bei Standard-Dreiphasenfiltern darf die Spannung zwischen Phase und Erde (UR/√3) sein (zum Beispiel 440/250 VAC).
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Filter für IT-System lassen zwischen Phase und Erde die gleiche Bemessungsspannung zu wie zwischen 2 Phasen.
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SCHURTER-Filter für IT-Netze sind am Ende des Codes mit einem „I“ bezeichnet (z.B. FMAC-0932-2512I).
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Die Betriebsfrequenz fN (50/60 Hz) darf unter gewissen Bedingungen überschritten werden. Bei Netzfrequenzüberschreitungen empfehlen wir Rücksprache mit SCHURTER zu nehmen.
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Systeme der elektrischen Energieversorgung
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Nach IEC 60950 (1.2.12) unterscheidet man drei Systeme der elektrischen Energieversorgung: TN, TT, IT.
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TN-SYSTEM: System der elektrischen Energieversorgung, in welchem ein Punkt direkt geerdet ist; die Körper im System sind mit diesem Punkt über Schutzleiter verbunden. Je nach Anordnung der Neutralleiter und der Schutzleiter sind drei Arten von TN-Systemen zu unterscheiden: TN-S, TN-C-S, TN-C.
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Beispiel eines TN-C-S Systems
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Im TN-C-S-System ist der Neutralleiter und der Schutzleiter in einem Teil des Systems zu einem einzigen Leiter zusammengefasst.
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Beispiel eines TT Systems
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Das TT-System ist ein System der elektrischen Energieversorgung, in welchem ein Punkt des Nullleiters direkt geerdet ist. Die Körper im System (exponierte, leitende Teile) sind mit Erden verbunden, welche von der Erdung des Systems elektrisch unabhängig sind.
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Beispiel eines IT Systems
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IT-SYSTEM: Ein System der elektrischen Energieversorgung ohne direkte Verbindung mit der Erdung, bei dem die Körper im System geerdet sind. In diesem Fall kann die Spannung zwischen Phasen und Erde gleich der Spannung zwischen Phase-Phase sein.
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Nennstrom (Bemessungsstrom) IN
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Bei den technischen Daten ist der Dauerbetriebsstrom bei entsprechender Umgebungstemperatur in IN/Tu festgehalten.
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Im SCHURTER-Programm wird generell zwischen zwei Filter-Bauarten unterschieden:
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| -Hochstromfilter: |
Tu bei IN = 40°C |
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Tumax = 100°C |
| -Alle anderen Filter: |
Tu bei IN = 40°C |
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Tumax = 85°C |
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Der zulässige Betriebsstrom bei erhöhter Umgebungstemperatur kann somit aus folgendem Diagramm abgelesen resp. berechnet werden.
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Zulässiger Nennstrom (im Quadrat) als Funktion der Temperatur
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Bis zur zugelassenen nominellen Umgebungstemperatur Tu kann das Filter dauernd mit seinem Nennstrom betrieben werden. Ab dieser Temperatur nimmt der Nennstrom im Quadrat linear ab und erreicht seinen Nullpunkt bei Tumax (85 bzw. 100 °C).
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Derating-Kurve (angenähert)
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Formel
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| I |
= zulässiger Strom bei erhöhter Umgebungstemperatur |
| In |
= Nennstrom |
| Tmax |
= maximal zulässige Umgebungstemperatur Tu (85 °C) |
| Tu |
= Umgebungstemperatur |
| Tn |
= Zulässige Umgebungstemperatur bei Nennstrom (40 °C) |
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Ableitstrom
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Für Filter gelten dieselben Anforderungen wie für Funkentstördrosseln, (siehe auch Funkentstörkondensatoren allgemein).
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1-Phasen-Messmethode
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Messung des Ableitstromes.
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Man misst dem Ableitstrom von jedem Pol des Netzes :
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| - |
zu allen zugänglichen Metallteilen |
| - |
zu Metallteilen von Geräten der Schutzklasse ll, welche von unter |
| Spannung |
stehenden Teilen nur durch Basismaterial getrennt |
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Die Prüfung wird mit Wechselspannung (250 V/50 Hz) vorgenommen (siehe Zeichnung).
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Schutzklasse l
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Geräte sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag mit einem speziellen Schutzleiter versehen (3-Draht-Kabel). SCHURTER-Filter entsprechen der Schutzklasse I.
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Einfügungsdämpfung gem. CISPR 17 (asymmetrisch und symmetrisch)
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Asymmetrische Messung
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Bei der asymmetrischen Messung werden Phase und Nullleiter zusammen gegenüber Erde gemessen.
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Phase (L) und Nullleiter (N) werden gegenüber Erde (E) gemessen.
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Symmetrische Messung
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Bei der symmetrischen Messung wird mit einem Symmetriertrafo die Einfügungsdämpfung von Phase zu Nullleiter gemessen, der Schutzleiter wird nicht verwendet.
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Vierpol mit integrierten Symmetriertrafos zur Messung der Einfügungsdämpfung im symmetrischen Fall.
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Messmethode
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Die Einfügungsdämpfung D ist als diejenige Dämpfung definiert, die entsteht, wenn in einer bestehenden Anordnung mit dem Wellenwiderstand Z ein Vierpol eingefügt wird. Unter der Voraussetzung, dass der linksseitige und der rechtsseitige Abschlusswiderstand des Vierpols gleich gross und reell ist, entsprechen Einfügungsdämpfung und Betriebsdämpfung einander.
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Die Einfügungsdämpfung in Dezibel errechnet sich:
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Einfügungsdämpfung „Alternative Test Methode“
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Asymmetrische Messung
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Symmetrische Messung
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Die alternative Testmethode erlaubt die Bestimmung der Einfügungsdämpfung bis in den GHz Frequenzbereich, wogegen nach CISPR 17 Frequenzen über 30 MHz nicht abgedeckt sind. Die Methode bestimmt die Einfügungsdämpfung mit einer Durchgangsmessung (asymmetrisch) und einer Übersprechmessung (symmetrisch). Dabei wird bei der symmetrischen Messung die Dämpfung zwischen Polleiter-Eingang und Neutralleiter-Ausgang bestimmt (kreuzweise). Die Resultate der symmetrischen Messung der alternativen Methode sind nicht direkt vergleichbar zu denen der herkömmlichen Messung gem. CISPR 17.
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Spannungsprüfung an Störschutzfiltern nach IEC 60939-2
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Top
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Nennspannung
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Zwischen den Anschlüssen
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Innere und äussere Isolation
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C*≤ 1 μF
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C*> 1 μF
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150 ≤ UN ≤ 250 VAC
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4.3 UN VDC
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1500 VAC oder 2250 VDC
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4.3 UN VDC
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250 ≤ UN ≤ 500 VAC
|
4.3 UN VDC
|
2 kVAC oder 3 kVDC
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4.3 UN VDC
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500 ≤ UN ≤ 760 VAC
|
4.3 UN VDC
|
3 kVAC oder 4 kVDC
|
4.3 UN VDC
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*) C ist die bei 50 Hz gemessene Kapazität zwischen den Anschlüssen.
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Bemessungspannung
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zwischen den Anschlüssen
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zwischen den Anschlüssen und Gehäuse
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UN ≤ 250 VAC
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1250 VAC oder 1768 VDC
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1500 VAC oder 2121 VDC
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UL 1283 schreibt eine kleinere Produktions-Prüfspannung vor.
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In Anlehnung an die genannten Standards IEC, EN, VDE und UL werden Filter wie nachfolgend getestet: Im Prinzip sind die Tests vergleichbar mit denjeningen der Funkentstörkondensatoren.
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Prüfdauer
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- 2 sec für die Produktionsendprüfung
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- 60 sec für die Typenprüfung
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Die Produktionsendprüfung mit 2 sec darf max. 1 mal wiederholt werden z.B. als Wareneingangsprüfung. Ein Filter, das 60 sec geprüft wurde, kann vorgeschädigt sein und darf nicht mehr in Betrieb genommen werden (Lebensdauer).
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Filter mit Ableitwiderstand (inkl. Medizinfilter) werden mit einer reduzierten Spannung von 500 VDC getestet (gemäss IEC 60939-2).
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Klimakategorie (IEC 60068-1)
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Top
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Der Zweck dieser Norm ist, die Grundlage für die Einteilung elektrischer Bauelemente der Nachrichtentechnik nach Anwendungsklassen entsprechend ihrer klimatischen und mechanischen Einsatzfähigkeit zu schaffen.
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Beispiel:
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* relative Luftfeuchtigkeit
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Die hohe Zuverlässigkeit der Filter kann aus den MTBF (Mean Time Between Failures) Werten entnommen werden. Diese Werte sind nach MIL-HB-217 F class GB bei einer Nenntemperatur von 40 °C bei Nennstrom und -spannung berechnet.
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Stufe 1
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Symmetrisch wirkendes Filter mit hoher Energieabsorption. Ableitwiderstand in der Regel bei Kapazitätswerten > 0.1 μF. Die Kondensatoren sind als sogenannte Störschutzkondensatoren der Klasse X geprüft und zugelassen. Die 1. Stufe dient als dI/dt- Begrenzung.
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Stufe 2
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Asymmetrisch wirkendes Filter mit hohem, breitbandigem Dämpfungsverhalten. Als Überspannungsschutzelement dient ein ZNRVaristor. Die Kondensatoren zur Erde sind als sogenannte Störschutzkondensatoren der Klasse Y geprüft und zugelassen.
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Stufe 3
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Asymmetrisch wie auch symmetrisch wirksames Filter im HF-Bereich bis 300 MHz. Durchführungsfilter erlauben hohe Dämpfungswerte bis in den Gigaherz-Bereich. Auch diese Kondensatoren entsprechen der Klasse Y. SCHURTER verwendet in allen Filtern nach EN 132400 zugelassene Störschutzkondensatoren (MP, MK).
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In der Praxis hat sich der Einbau von Netzentstörfiltern nach drei verschiedenen Arten durchgesetzt:
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Sammelentstörung
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Beim Prinzip der Sammelentstörung kommt man mit einem Filter pro Anlage aus. Dieses muss jedoch den gesamten Strom verarbeiten. Zusätzlich müssen alle Verbindungsleitungen abgeschirmt verlegt werden. Eine wirtschaftlichere Lösung könnte also das nächste Beispiel aufzeichnen.
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Einzelentstörung
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Das Prinzip der Einzelentstörung wird in vielen Fällen die wirtschaftlichste Lösung sein.
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Kombination der beiden Methoden
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Von der technischen Seite betrachtet, kann nur die Kombination der beiden Entstörarten eine wesentliche Verbesserung bringen.
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Ausbreitung von Störungen
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Als Übertragungsmedium interessiert uns für den Bereich Störschutz- resp. Funkentstörfilter vor allem die galvanische Kopplung, also die Verbindungsleitungen. Die Strahlungskopplung ist aus der Sicht der Elektro-Magnetischen Verträglichkeit (EMV) ebenso von Interesse; sie kann jedoch an dieser Stelle nicht behandelt werden.
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Ausbreitung von Störungen
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Im Gehäuse-Innenraum wirken sich vor allem die kapazitiven resp. induktiven Kopplungen aus. Dies könnten sein:
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| - |
kapazitive Kopplung durch Koppelkapazität eines Netztransformators |
| - |
induktive Kopplung durch parallel geführte Steuerleitungen |
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In der Einleitung wurde die Möglichkeit der Doppelfunktion eines Netzfilters kurz erwähnt. Je nach Haupteinsatzgebiet bezeichnet man ein solches Filter als FUNKENTSTÖR- resp. als STÖRSCHUTZFILTER.
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Dasselbe Filter kann also unter 2 Begriffen in der Fachliteratur erscheinen. In der Praxis wird ein Filter nebst seinen elektrischen Daten auch durch die mechanische Einbaurichtung klassifiziert.
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FUNKENTSTÖRFILTER verhindern das Ausbreiten von in einem Gerät generierten Störungen ins Speisenetz. Sie garantieren den störfreien Rundfunkempfang auch in nächster Umgebung.
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STÖRSCHUTZFILTER verhindern das Eindringen von Netzstörungen in ein elektronisches Gerät. Sie erlauben einen störfreien Betrieb auch an einem von Netzstörungen verseuchten Speisenetz.
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Es ist durchaus üblich, dasselbe Netzfilter im gleichen Gerät in beiden Richtungen einzusetzen. Dabei erfüllt es seine Doppelfunktion als Störschutz wie als Funkentstörfilter entsprechend den gestellten Anforderungen.
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Asymmetrische und symmetrische Störung
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In der Filtertechnik unterscheidet man zwischen asymmetrischen und symmetrischen leitungsgebundenen Störungen.
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Bei einer erdfreien Störquelle breiten sich zunächst nur Störungen längs der angeschlossenen Leitungen aus. Gleich dem Netzwechselstrom fliesst auf dem einen Leiter der Störstrom zum Verbraucher hin, auf der anderen Seite zurück zur Störquelle. Die beiden Ströme befinden sich im Gegentakt. Diese Störart wird deshalb als Gegentaktstörung (differential mode) oder symmetrische Störung bezeichnet.
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Durch mechanisch bedingte Anordnungen und deren Parasitärkapazitäten werden jedoch auch Störströme im Erdkreis generiert. Dieser Störstrom fliesst auf beiden Anschlussleitungen zum Verbraucher hin und über Erdleitungen zurück zur Störquelle. Die beiden Ströme auf den Anschlussleitungen befinden sich im Gleichtakt. Die Störung wird deshalb als Gleichtaktstörung (common mode) oder asymmetrische Störung bezeichnet.
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Filter Klassifizierung
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Um die Wahl der Filter zu vereinfachen, hat SCHURTER folgende Einteilungen definiert:
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Dämpfungswerte
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Standard
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Mittel
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Hoch
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Sehr hoch
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20-50 dB
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40-70 dB
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60-80 dB
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70-95 dB
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Betriebsableitstromwerte
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Medizin-Anw.
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Standard-Anw.
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Industrie-Anw.
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Andere
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<0.1 mA
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<0.5 mA
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<5 mA
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>5 mA
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Medizinal-Filter
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SCHURTER Medizinal-Filter erfüllen die Normanforderung nach U544 und IEC 60601-1 und werden in zwei verschiedenen Varianten angeboten, wobei sie sich durch die Ableitströme unterscheiden.
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Medizinal Filter (M5)
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1) Netz
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2) Last
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Medizinal Filter (M80)
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1) Netz
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2) Last
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SCHURTER bietet Medizinal-Filter standardmässig mit einem Ableitstrom <5 μA an (M5). Dies kann nur ohne CY realisiert werden. Dadurch werden die unsymmetrischen Störungen gegen Erde nicht gedämpft und der Filter wirkt nur noch gegen symmetrische Störungen. Zudem ist es hier möglich, ein Inlet der Schutzklasse II zu verwenden, da hier keine Erdverbindung vorhanden ist. Ist diese Erdverbindung jedoch gewünscht, so kann der Typ (M80) zum Einsatz kommen, der mit einem Ableitstrom von <80 μA unterhalb des geforderten Grenzwertes von 0.1 mA liegt. Der Typ (M80) wird auf Anfrage hergestellt.
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Ableitwiderstand
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Medizinal-Filter und Filter mit einem X-Kondensator >100nF haben einen Ableitwiderstand, damit an den berührbaren Kontakten keine unzulässige Restspannung auftritt.
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Drosseln
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Funkentstördrossel nach IEC 60938
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Alle SCHURTER-Filter werden mit Drosseln bestückt, welche den Richtlinien der internationalen und nationalen Normstellen genügen.
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Wichtigste Prüfdaten an Funkentstördrosseln sind:
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Grenzabweichung
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| der |
Induktivität: –30% / +50% für kompensierte –15% / +15% für linear und speicherdrosseln |
| Messfrequenz: |
1MHz ± 20% für L ≤ 10 μH |
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100kHz ± 20% für 10 μH < L ≤ 1 mH |
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10kHz ± 20% für 1 mH < L ≤ 50 mH |
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50 bis 120 Hz ± 20% für L > 50 mH |
| Messstrom: |
0.1 mA |
| Messtemperatur: |
25°C ± 3°C |
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Isolationswiderstand Ris: 6000 MΩ
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Drossel für
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Zwischen den Anschlüssen
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Innere und äussere Isolation
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Wechselspannung
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4.3 UN
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2 UN + 1500 VAC, jedoch mindestens 2000 VAC
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Gleichspannung
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3 UN
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2 UN + 1500 VDC
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Max. Erwärmung bei Nennstrom: ΔT = 60°C
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Kurzschlussfestigkeit:
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| EN und VDE: |
entfällt |
| SEV→: |
25 x IN (2 Halbwellen) |
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Stromkompensierte Drosseln im Störschutzfilter
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In der Störschutzfiltertechnik wird meistens die stromkompensierte Drossel verwendet. Dabei werden vor allem die asymmetrischen Störungen gedämpft. Die symmetrischen Störströme resp. die von ihnen hervorgerufenen magnetischen Flüsse im Kern werden durch die spezielle Wickelart kompensiert. Die relative geringe Dämpfung der symmetrischen Störströme kann durch grosse, symmetrisch geschaltete Kapazitäten Cx zwischen den Leitungen ausgeglichen werden. Als Induktivität ist dann lediglich die Streuinduktivität Ls der Drossel massgebend.
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Die hohe, für asymmetrische Störströme wirksame Nenninduktivität LN erlaubt in einer Filterschaltung den Einsatz von kleinen, gegen Masse geschalteten Kapazitätswerten CY. Diese Kondensatorwerte sind durch festgesetzte internationale Normen bezüglich des Ableitstromes gegeben.
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Funkentstörkondensatoren allgemein
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Alle SCHURTER-Filter sind mit Funkentstörkondensatoren der Klasse X resp. Y nach Bestimmungen internationaler Standards (IEC, EN) bestückt. In der Regel sind es selbstheilende Metallpapier-Typen oder metallisierte Polyester-Kondensatoren, nach Normen der wichtigsten Länder der Welt geprüft und als Störschutzkondensatoren zugelassen.
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X-Kondensatoren sind Kondensatoren unbegrenzter Kapazität für Anwendungen, bei denen ihr Ausfall durch Kurzschluss nicht zu einem gefährlichen elektrischen Schlag führen kann.
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Y-Kondensatoren sind Kondensatoren für eine Betriebsspannung von Ueff = 250 V mit erhöhter elektrischer und mechanischer Sicherheit und begrenzter Kapazität.
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Funkentstörkondensator nach IEC 60384-14
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Alle SCHURTER-Filter sind mit geprüften und als Störschutzkondensatoren zugelassenen Bauelementen versehen.
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Wichtigste Prüfdaten an Störschutzkondensatoren sind:
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Kapazität CX, CY ± 20% für fM = 1 kHz
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Isolationswiderstand Ris zwischen den Kondensatoranschlüssen:
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für C > 0.33 μF: Ris x C > 2000 s (Zeitkonstante τ)
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für C ≤ 0.33 μF: Ris> 6000 MOhm
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Land
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Standard
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C
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Spannungsfestigkeit
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Impulspr. 1.2/50 μs
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Europa
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EN 132400
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X1
|
4.3 UN (VAC)
|
4.0 kV
|
| |
IEC 60384-14.2
|
X2
|
4.3 UN (VAC)
|
2.5 kV
|
| |
|
Y1
|
4.0 kV (VAC)
|
8.0 kV
|
| |
|
Y2
|
2.5 kV (VAC)
|
5.0 kV
|
| |
IEC 60950
|
X1
|
2700 VDC, 60s
|
4.0 kV
|
| |
(Gerätenorm)
|
X2
|
2121 VDC, 60s
|
2.5 kV
|
| |
|
|
|
|
|
USA
|
UL 1414
|
|
2121 VDC, 60s
|
50 Pulse,
10 kV
1000 Ω
|
| |
UL 1283
|
|
2121 VDC, 60s
2545 VDC, 1s
|
-
|
| |
|
|
|
|
|
Schweiz
|
SEV 1055
|
X
|
4.3 UN (VAC)
|
3.0 kV
|
| |
|
Y
|
2(100 + 2 UN)
min. 2250 V (VAC)
|
5.0 kV
|
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X2Y® Filter vereinen die X- und Y-Kondensatoren in eine Komponente, welche grossflächig mit dem Filterbecher kontaktiert ist. Dadurch entstehen kürzeste Kondensatorenanschlüsse, was die parasitären induktiven Impedanzen auf ein Minimum reduziert. Das Resultat ist eine breitbandige Dämpfung bis in den höchsten Frequenzbereich.
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Haushalt, Lichttechnik und Telecom
Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe
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Industriebereich
(ISM) Industrielle, wissenschaftliche und medizinische
Hochfrequenzgeräte
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Emission
– IEC 61000-6-3 (EN 50081-1)
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Emission
– IEC 61000-6-4 (EN 50081-2)
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– EN 55022 für ITE (Informationstechnische Einrichtungen Telecom)
– EN 55014 für Elektrowerkzeuge und Elektrowärmegeräte
– Oberschwingungen (IEC 61000-3-2)
– Spannungsschwankungen (IEC 61000-3-3)
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– EN 55011
– Oberschwingungen (IEC 61000-3-2)
– Spannungsschwingungen (IEC 61000-3-3)
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Immunität
– IEC 61000-6-1 (EN 50082-1)
– IEC 61000-4-2 ESD
– IEC 61000-4-3 HF-Feld
– IEC 61000-4-4 Burst
– IEC 61000-4-5 Surge
|
Immunität
– IEC 61000-6-2 (EN 50082-2)
– IEC 61000-4-2 ESD
– IEC 61000-4-3 HF-Feld (Gehäuse)
– IEC 61000-4-6 HF-Feld (Leitungen)
– IEC 61000-4-4 Burst
– IEC 61000-4-5 Surge
– IEC 61000-4-8 NF Magnetfeld (nur für Geräte, welche empfindlich gegen Magnetfelder sind).
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Elektrische Sicherheitsvorschriften
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Top
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Im Folgenden werden die wichtigsten Sicherheitsnormen für Geräte und Anlagen aufgezählt:
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| IEC 60950 |
Sicherheit von Einrichtungen der Informationstechnik, einschliesslich elektrischer Büromaschinen |
| IEC 60335 |
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke |
| IEC 61010-1 |
Sicherheitsbestimmungen für elektronische Messgeräte |
| IEC 60601 |
Sicherheitsanforderungen an medizinische elektrische Geräte |
| UL 1950 |
Safety requirements for information technology equipment |
| UL 544 |
Electric medical and dental equipment |
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Störaussendung (Emission)
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Man spricht in der Regel von zwei Arten von Störemissionen: die leitungsgebundene und die abgestrahlte Störaussendung. Leitungsgebundene Störungen sind hochfrequente Störanteile, die dem eigentlichen Nutzsignal auf der Eingangs- und Ausgangsleitung überlagert sind. Hierbei spricht man von symmetrischen und asymmetrischen Störungen. Über einer Frequenz von 30 MHz geht die Bedeutung der leitungsgebundenen Störungen stark zurück. Von jetzt an nimmt die Abstrahlung von Störemission stark zu: abgestrahlte Emissionen. Im Weiteren werden wir uns jedoch hauptsächlich mit leitungsgebundenen Störungen befassen.
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Funkstörspannung: Grenzwerte
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Messplatz für die Funkstörspannungsmessung
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EN 55011: Grenzwerte und Messverfahren für die Funkentstörungen von industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen Hochfrequenzgeräten (ISM),1989 (siehe auch CISPR 13 oder VDE 0871)
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Grenzwerte nach EN 55011
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Quasipeak (QP) und Average (AV) sind zwei Limiten, die beide nicht überschritten werden dürfen und mit zwei verschiedenen Messempfängern gemessen werden. Der Messaufbau bleibt gleich. Diese Grenzwerte ersetzen die in den älteren Normen angegebenen Grenzwerte für Breitband- und Schmalbandstörer.
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Die Grenzwerte werden in Klasse A oder B eingeteilt.
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In die Klasse A fallen diejenigen Geräte, die nicht in Wohnräumen betrieben werden sollen und nicht an solche Versorgungsnetze angeschlossen werden, die auch Wohnräume versorgen. Die Grenzwerte der Klasse A sind einzuhalten.
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In die Klasse B fallen solche Geräte, für die diese Einschränkung nicht gilt. Die Grenzewerte der Klasse B sind einzuhalten.
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EN 55022: Grenzwerte und Messmethoden für Funkentstörungen von Hochfrequenzgeräten für industrielle, wissenschaftliche, medizinische (ISM) und ähnliche Zwecke sowie von Einrichtungen der Informationsverarbeitungstechnik.
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Grenzwerte nach EN 55022
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In die Klasse A fallen alle Einheiten, die in einer kommerziellen Umgebung mit einem Schutzabstand von 30 m zu anderen Einheiten genützt werden sollen.
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In die Klasse B fallen alle Einheiten, die keiner Anwendungsbeschränkung unterliegen.
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EN 55013: Grenzwerte und Messmethoden für Funkentstöreigenschaften von Rundfunkempfängern und angeschlossenen Geräten, 1990 (siehe auch CISPR 13 oder VDE 0872 Teil 13)
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EN 55014: Grenzwerte und Messverfahren für Funkentstörungen von Elektro-Haushaltsgeräten, handgeführten Elektrowerkzeugen und ähnlichen Elektrogeräten, 1993 (siehe auch CISPR 14 oder VDE 0875, Teil 14)
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EN 55015: Grenzwerte und Messverfahren für Funkentstörungen von Leuchtstofflampen und Leuchtstofflampenleuchten, 1993 (siehe auch CISPR 15 oder VDE 0875, Teil 15)
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(EN 61000-3-2, IEC 61000-3-2)
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Strom-Oberschwingungen stellen eine Verzerrung der normalen Sinus-Welle dar. Geräte wie Schaltnetzteile, Frequenzumrichter etc. führen zu solchen Strom-Verfälschungen und demzufolge zu einer Kurvenformverzerrung.
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Dies hat zur Folge, dass
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| - |
im Netz Spannungs-Variationen erzeugt werden. |
| - |
andere Verbraucher am Netz dies tolerieren müssen. |
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Oberschwingungen können in einem dreiphasigen System den neutralen Leiter überhitzen oder stark erwärmen.
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Am 1.01.2001 trat die Norm EN 61000-3-2 in Kraft. Sie gilt für alle elektrischen und elektronischen Geräte mit einem Eingangsstrom ≤ 16A pro Phase im Niederspannungsbereich (220/380V; 230/400V und 240/415V bei 50Hz). Die Grenzwerte für Eingangströme >16A pro Phase sind zur Zeit noch in Beratung.
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Diese Norm teilt die Geräte in vier Klassen ein.
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Klasse Geräte
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| A |
Symmetrische dreiphasige Geräte und alle anderen Geräte, ausgenommen diejenigen, die in einer der andere Klassen genannt sind. |
| B |
Tragbare Elektrowerkzeuge |
| C |
Beleuchtungseinrichtungen einschliesslich Beleuchtungsreglern |
| D |
Geräte, mit einer speziellen Kurvenform |
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(Siehe EN 61000-3-2, Paragraph 4 Bild 1) |
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Eine Prüfung der Oberschwingungen muss eine Stromanalyse bis zur 40. Oberschwingung beinhalten (z. B. fN = 50Hz → fH = 2kHz). Die IEC 61642 «Von Oberschwingungen beeinflusste industrielle Wechselstromnetze – Anwendung von Filtern und Parallelkondensatoren» ist eine Leitlinie für die Verwendung von passiven AC Oberschwingungsfiltern und Parallelkondensatoren zur Begrenzung von Oberschwingungen und zur Verbesserung des Leistungsfaktors für den Einsatz in industriellen Anwendungen bei Nieder- und Hochspannung.
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Spannungsschwankungen (Flicker)
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Top
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(EN61000-3-3, IEC 61000-3-3, IEC 61000-3-5)
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Flickererscheinungen und Spannungsschwankungen am Versorgungsnetz werden durch die am Netz angeschlossenen und sich wechselhaft verhaltenden Lasten verursacht. Kritisch ist die Auswirkung von Spannungsschwankungen bei Verbrauchern wie Lampen, Leuchten und Beleuchtungseinrichtungen. Hier ist die abgegebene Lichtleistung und damit die abgegebene Helligkeit im Quadrat abhängig von der anliegenden Spannung. Diese Helligkeitsunterschiede sind als Flicker definiert. Bei vielen Personen führen sie zu Übelkeit und Kopfschmerzen.
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Es gibt verschiedene Grenzwerte, abhängig von der Art der Spannungsschwankung (rechteckförmige, sinusförmige und gemischte oder beliebige).
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Zur Messung werden sog. Flickermeter (Aufbau nach EN 60868) eingesetzt.
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ESD (Electrostatic Discharge)
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(IEC 61000-4-2)
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Eine der wichtigsten Störquellen neben dem Schaltvorgang durch Funkenbildung ist die elektrostatische Entladung von Personen und Geräten.
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Burst
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(IEC 61000-4-4)
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Eine der häufigsten und gefährlichsten Störquellen ist der Schalter, der nicht im Stromnulldurchgang geschaltet wird. Insbesondere können heftige Störungen auftreten, wenn im Schaltkreis induktive
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Lasten vorhanden sind. Die Burst-Prüfung prüft die Resistenz des Gerätes bzw. der Schaltung gegenüber schnellen transienten Störgrössen (Burst).
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Surge
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(IEC 61000-4-5)
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Mit diesem Testverfahren wird das Verhalten des zu prüfenden Gerätes auf die Einwirkung energiereicher Impulse geprüft. Quellen solcher Impulse sind Schaltvorgänge aufgrund von Blitzeinschlägen, Kurzschlüssen oder Schaltvorgängen, die sich zeitlich und örtlich ändern.
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Surge-Prüfung an SCHURTER Filtern sind nach EN133200 ausgeführt.
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Die Definition der Burst-Prüfimpulse nach IEC 1000-4-4
|
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|
|
Surge Spannungsform im Leerlauf
|
|
|
|
Class
|
Luftfeuchtigkeit
unter [%]
|
Antistatisches
Material (Boden)
|
Synthetisches
Material (Boden)
|
Level Funken
(kV)
|
Level Kontakt
(kV)
|
|
Klasse 1
|
35
|
x
|
|
2.00
|
2.00
|
|
Klasse 2
|
10
|
x
|
|
4.00
|
4.00
|
|
Klasse 3
|
50
|
|
x
|
8.00
|
6.00
|
|
Klasse 4
|
10
|
|
x
|
15.00
|
8.00
|
|
Prüfschärfenunterteilung
|
Definition der Umgebungsbedingungen
|
Prüfspannung auf: [kV]
|
|
Wiederholfrequenz [kHz]
|
| |
|
Netz
|
Signalleitungen
|
|
|
Klasse1
gut geschützte
Umgebung
|
- Störschutzmassnahmen in allen Kreisen
- räumliche Trennung von Netz- und Datenleitungen
- Netzfilter und geschirmte Leitungen mit beidseitig aufgelegtem Schirm vorhanden
|
0.50
|
0.25
|
5.0
|
|
Klasse 2
geschützte
Umgebung
|
- teilweise Störschutzmassnahmen in Schaltkreisen
- räumliche Trennung aller Leitungen
- räumliche Trennung von ungeschirmten Netz und Steuerleitungen
|
1.00
|
0.50
|
5.0
|
|
Klasse 3
typische
Industrieumgebung
|
- keine Störschutzmassnahmen in Schaltkreisen
- unzureichende Trennung von Leitungen
- Kabelbündel bestehend aus Netz-, Steuer- und Signalleitungen
- Rohrleitungserdsysteme
|
2.00
|
1.00
|
5.0
|
|
Klasse 4
harte Industrieumgebung
|
- keinerlei Störschutzmassnahmen in Schaltkreisen
- keine Trennung unterschiedlicher Leitungssysteme
- Kabelbündel bestehend aus Netz-, Steuer- und Signalleitungen
|
4.00
|
2.00
|
2.5
|
|
Prüfklassen
|
Definition der Umgebungsbedingungen
|
Prüfspannung auf Netz [kV]
|
| |
|
L → N [2Ω]
|
L/N → PE [12Ω]
|
|
Klasse 0
(gut geschützte Umgebung)
|
- alle Kabel mit Überspannungsschutz
- spezielles Massesystem
- Impulsprüfung bis 25V
|
-
|
-
|
|
Klasse 1
(geschützte Umgebung)
|
- alle Kabel mit Überspannungsschutz
- spezielles Massesystem
- Störspannungen durch Schaltvorgänge im Raum
- Impulsprüfung bis 500V
|
–
|
0.50
|
|
Klasse 2
|
- kurze, sauber verlegte und voneinander getrennte Leitungen
- Leitungen an zentrale Spannungsversorgung geerdet
- Störspannungen im Erdsystem sind möglich
- ungeschützte Leitungen vorhanden
- Impulsprüfung bis 1000V
|
0.50
|
1.00
|
|
Klasse 3
|
- Installation ist zentral geerdet
- hohe Störströme und -spannungen sind möglich
- geschützte und ungeschützte Versorgungsleitungen an gleicher Versorgung
|
1.00
|
2.00
|
|
Klasse 4
|
- Installation ist zentral geerdet
- hohe Störströme und -spannungen sind möglich
- geschützte und ungeschützte Versorgungsleitungen an gleicher Versorgung
- kein zentrales Massesystem
- Impulsprüfung bis 2000V
|
2.00
|
4.00
|
|
Klasse 5
|
- Datenübertragung auf Freiluftleitungen
- keine zentrale Masse
- sehr grosse Störgrössen zu erwarten
- alle Kabel mit Überspannungsschutz ausgerüstet
|
Abhängig vom lokalen Stromversorgungsnetz
|
Abhängig vom lokalen Stromversorgungsnetz
|
|
|
|
Die Einsatzmöglichkeiten von Impulstransformatoren sind sehr vielseitig. In den meisten Fällen muss ein Signal oder ein Steuerimpuls zwischen galvanisch getrennten Schaltkreisen übertragen werden. Dieses Problem besteht bei der Zündung von Thyristoren und Triacs oder bei der Ansteuerung von FETs oder IGBTs in Hochleistungsschaltkreisen. Ein weiterer Anwendungsbereich betrifft die sichere galvanische Trennung in Telefonzentralen und Datenübermittlungsgeräten.
|
|
Hohe Isolationsfestigkeit
|
Top
|
|
|
Beim Einsatz in der Leistungselektronik liegt die Sekundärseite des Impulstransformators in der Regel auf einem hohen Spannungspotential. Daher wird vom Impulstransformator eine hohe Isolationsfestigkeit verlangt.
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|
Nach VDE 110b (Teil 1) werden für Transformatoren der Schutzklasse I und Drosselspulen, je nach Betriebsspannung, die folgenden Prüfspannungen zwischen Primär- und Sekundärkreis verlangt:
|
|
Arbeitsspannung
|
Testspannung Uisol
|
|
[V]
|
[V]
|
|
250
|
1500
|
|
500
|
2500
|
|
1000
|
3000
|
|
|
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Die Prüfspannungen für SCHURTER-Impulstransformatoren sind von der angewandten Wicklungstechnik und der Beschichtung des verwendeten Wicklungsdrahtes abhängig. Genaue Angaben zum jeweiligen Typ finden Sie in den technischen Spezifikationen. Die Prüfspannung ist in jedem Fall wesentlich höher als gemäss VDE 110 b vorgeschrieben.
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|
Teilglimmentladungsspannung Us
|
Top
|
|
|
Teilentladungen während des normalen Betriebs beeinträchtigen die Funktion der Schaltung kaum, können aber Alterungsvorgänge im Impulstransformator beschleunigen. Die Glimmeinsetz- und Aussetzspannung liegt für alle SCHURTER Impulstransformatoren mindestens 50% höher als die zugelassene Betriebsspannung. Damit werden Langzeitschäden mit höchster Sicherheit ausgeschlossen.
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|
Definition der Anstiegszeit Tr
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Top
|
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Über den fast geradlinigen Verlauf in den unteren 2/3 der Anstiegskurve, also im Bereich, in dem der Halbleiter sicher zündet, legen wir eine Gerade und messen die Zeit von 10% bis 90% der gesamten Impulshöhe.
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Gemessen wird nach folgendem Schaltschema:
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Der Lastwiderstand RL wird für jeden Typ einzeln angegeben.
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Bei einem Windungsverhältnis von 1:1 beträgt die Primär-Messspannung 10V, bei 2:1 sind es 20V usw.
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Der maximale Zündstrom ist ein Richtwert. Beim angegebenen Strom ist der Spannungsabfall am Sekundärwicklungs-Widerstand kleiner als ein Volt.
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Spannungszeitfläche Us • Tw
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Die Spannungszeitfläche ist das Produkt von Impulshöhe und Pulsbreite, gemessen auf halber Impulshöhe. Die Spannungszeitfläche wird sekundärseitig im unbelasteten Betrieb gemessen.
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Die Spannungszeitfläche US*TW wird nach dem Messprinzip der folgenden Schaltung bestimmt. Es werden die gleichen Spannungen wie bei der Messung der Anstiegszeit angewandt.
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Primärinduktivität Lp
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Top
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Die Primärinduktivität wird mit einem Kleinsignal von 0.1 mA/10 kHz bei 25°C und offener Sekundärwicklung gemessen. Die Toleranz beträgt -30% / +50%. Der Messwert kann bei Temperaturabweichungen im Bereich von 0°C bis 70°C zusätzlich bis zu ±25% abweichen.
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Die Koppelkapazität wird zwischen der Primär- und einer Sekundärwicklung gemessen. Dieser Wert wird von der Wicklungstechnik beeinflusst. Die bifilare Wicklungstechnik, welche für Typen mit schneller Anstiegszeit angewandt wird, ergibt etwas höhere Koppelkapazitäten als die Lagen- oder Kammer-Wickeltechnik.
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Beim angegebenen Windungsverhältnis bezieht sich die erste Zahl immer auf die Primärwicklung. Somit hat ein «1:1» Impulstransformator je eine Primär- und eine Sekundärwicklung mit der gleichen Anzahl Windungen. Das Windungsverhältnis «3:1:1» steht für eine Primär und zwei Sekundärwicklungen mit einem Übersetzungsverhältnis von drei zu eins zwischen der Primär- und den Sekundärwindungen.
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Auf Anfrage liefern wir auch Impulstransformatoren mit Windungsverhältnissen, welche in unseren Unterlagen nicht spezifiziert sind.
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Anwendungsbeispiel
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Leistungstransistor im Pulsbetrieb
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Allgemeine Informationen
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UL-Approbationen
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Die Kunststoffgehäuse wie auch der Verguss sind bei allen SCHURTER Impulstransformatoren flammhemmend nach UL94V-0.
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∫Udt
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Spannungszeitfläche (Us•Tw)
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Tr
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Impulsanstiegszeit
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Pm
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Max. Verlustleistung bei 50°C Umgebung
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P
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Verlustleistung bei erhöhter Temperatur
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ϑa
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Umg. Temp.
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Iign
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Zündstrom
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Cc
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Koppelkapazität
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RL
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Mess-Lastwiderstand (Sekundär)
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Rp
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Kupferwiderstand Primär
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Rs
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Kupferwiderstand Sekundär
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Lp
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Primärinduktivität = Ls x N2
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Ls
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Sekundärinduktivität
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Ueff
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Betriebsspannung Primär-Sekundär VRMS
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Uisol
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Prüfspannung Primär-Sekundär
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N
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Windungsverhältnis
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Code
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I1) T2) N3) F4) - 05) 26) 357) - D18) 039)
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Pulse transf. |
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T.. conventional |
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S.. SMD |
| 3) |
N.. normal |
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R.. small rise time |
| 4) |
A.. 1:1 / B.. 2:1/C.. 3:1 |
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F.. 1:1:1 / H.. 3:1:1 |
| 5) |
Brandlabel SCHURTER |
| 6) |
CK:1..≤10pF / 2..>10..≤100pF |
| 7) |
Case code |
| 8) |
Trigger current |
| 9) |
Inductance |
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DC/DC Konverter-Modul
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Das DC/DC Konverter Modul PSDM-0DN1-5040 eignet sich, um galvanisch isolierte, regulierte und überwachte Versorgungspannung für IGBT und MOSFET Treiber bereitzustellen. Das Modul benötigt eine Eingangsspannung von 12VDC ± 10% und hat zwei Ausgänge von 15V bzw. -4V mit einem maximalen Nennstrom von 140 mA. Dieses DC/DC Modul verfügt über einen einzigartigen diagnostischen Ausgang, welcher dem Benutzer erlaubt, die Konverterausgangsspannung zu überwachen und somit Schäden in den Leistungsstufen aufgrund von Unterspannungen zu verhindern.
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Die IGBT Treiber Module PSDM-0DO2-5040 und PSDM-0DT2-5020 wurden entwickelt um sicher, zuverlässig und einfach IGBT oder MOSFET Transistoren zu steuern. Die Module haben einen internen Switch-Off Schaltkreis und können den Leistungsteil vor Kurzschlüssen schützen. Für die Versorgung des Treiberkreises besitzt das PSDM einen isolierten DC/DC Konverter mit 2.4W Ausgangsleistung (siehe PSDM-0DN1-5040). Die Daten werden von einem Optokoppler oder einem Impulstransformator übertragen.
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Anschluss-Beschreibung
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Abb. 1: Treibermodul
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PIN1: VDC
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Stabilisierte Spannungsversorgung zwischen 10V und 15V mit Bezug auf GND.
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PIN2: GND
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GND ist auf die Masse des elektronischen Netzteils geführt.
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PIN3: VSM
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Dieser Ausgang überspiegelt die Ausgangspannung des DC/DC Konverters. Wenn mehr Strom in der Ausgangsstufe benötigt wird, dann sinkt sie VSM Spannung. Wenn VSM den Wert der Spannungsversorgung des DC/DC Konverters erreicht, bedeutet dies, dass der DC/DC Konverter den maximalen Übermittlungsstrom erreicht hat.
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Pin4: VCS1
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VCS1 ist die isolierte, positive Ausgangsspannung für die Treiberlogik.
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PIN5: SGND
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SGND ist die galvanisch isolierte Ausgangsmasse vom DC/DC Konverter.
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PIN6: VCS2
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VCS2 ist die isolierte, negative Ausgangsspannung für die Treiberlogik
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PIN7: VES
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VES ist die externe Spannungsversorgung für die Treiberlogik. VES wird mit VCS2 verbunden um den MOSFET/IGBT, welcher mit dem Modul verbunden ist, auszuschalten.
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PIN8: KGND
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KGND ist die isolierte Kelvin Masse, welche mit SGND verbunden wird.
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PIN9: VO
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Der Output VO ist der Signalausgang für die IGBT Ansteuerung. Um die Schaltgeschwindigkeit während dem Ein- und Ausschalten unabhängig festlegen zu können, müssen zwei Ausgangswiderstände und eine Diode eingesetzt werden (Bsp. Rg1 = 22 Ω und Rg2 = 100 Ω).
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Abb. 2: Gate-Treiber
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PIN10: DPR
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Dieser Anschluss wird gebraucht, um den Spannungsabfall über dem eingeschalteten Stromtransistor zu messen und somit den Schutz vor Kurzschluss und Überlast am IGBT sicherzustellen. Dabei wird die Kollektor Spannung des Transistors überwacht, bei einer Grenzwertüberschreitung ein Ausschaltsignal generiert und der Leistungstransistor wird ausgeschaltet. Die beste Methode eine Grenzwertüberschreitung festzustellen, ist der Gebrauch einer externen flinken oder super-flinken Hochspannungsdiode D1 (zum Beispiel 1N4937) und eines internen Vergleichers.
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Das PSDM besitzt eine Leistungstransistorüberwachung, welche die Kollektorspannung am IGBT misst. Im Normalbetrieb, wenn der IGBT eingeschaltet und gesättigt ist, wird die Spannung an DPR niedrig gehalten. Wenn sich der IGBT nicht mehr in der Sättigung befindet oder nicht eingeschaltet ist, wird die interne Stromquelle (270 μA) den Vergleicher auslösen. Der Vergleicher-Grenzwert ist typischerweise 6.5 V (DPRth). Der Widerstand RRV wird benötigt, um das PSDM vor Gegenspannungen zu schützen und sollte nicht grösser als 1kΩ sein. Der Fehlerfall wird von einem internen Optokoppler zum Ausgangsanschluss FLT transferiert.
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Abb. 3: Leistungstransistorüberwachung Dpr
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PIN11: ISEN
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Der Eingang ISEN wird benötigt, um den Nennstrom über Risen zu prüfen und dient somit als Schutz vor Kurzschluss und Überspannung am IGBT. Um Hochfrequenzstörungen zu beseitigen, wird über die beiden Anschlüsse 8 und 11 ein RC-Filter platziert. Wenn ein Überstrom (VISOC> 65 mV) über Risen auftritt, so wird der IGBT durch einen internen Schaltkreis ausgeschaltet. Der Signalfehler wird zurückgesetzt, wenn ein erneuter Impuls am Signaleingang VIN auftritt. Die Induktivität wird bei einem Kurzschluss am Ausgang (VISSC> 130 mV) sehr niedrig sein. Das Kurzschlusssignal, gemessen über den Widerstand Risen, wird von einem internen Optokoppler transferiert und erscheint beim Ausgangsanschluss FLT. Wird ein Kurzschluss festgestellt, so wird der IGBT bis zum nächsten Impuls (Vin) ausgeschaltet.
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Abb. 4: Stromüberwachung Isen
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PIN12: FLT
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Das PSDM verfügt über einen aktiven Fehlerausgang. Dieser Fehlerausgang ist intern an einen Optokoppler angeschlossen. Der Strombereich des Optokopplers liegt in eingeschaltetem Zustand zwischen 10 bis 20 mA und verfügt im ausgeschaltetem Zustand über eine hohe Impedanz. Der integrierte Stromkreis wird untenstehend aufgezeigt.
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Abb. 5: Fehlerausgang
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Der FLT Anschluss wird nur freigegeben wenn er zusammen mit einem DPR oder ISEN Signal genutzt wird. Die Spannung VFLT kann von einem Widerstand von 5V auf 15V gezogen werden. Der erlaubte Nennstrom ist 10 mA. Tritt ein Fehler auf, so wird der Ausgang FLT auf GND geschaltet.
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PIN13: VIN
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Dieser Eingang besitzt eine Schmitt-Trigger Charakteristik. Die hohe Stufe schaltet den Leistungtransistor ein, die niedrige Stufe schaltet den Leistungstransistor aus.
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PIN15: VDD
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Stabilisierte Spannungszuführung zwischen 4.5V und 5.5V mit Bezug auf GND.
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Anwendungsbeispiel: Spannungsversorgung 0-15V (Abb. 6)
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In diesem Schaltungsbeispiel wird an V0 eine Ausgangsspannung von 0-15V generiert. Die beiden Funktionen Fehlerstrommessung (ISEN) und Leistungstransistorüberwachung (DPR) werden für diese Anwendung inaktiv geschaltet. Dazu wird SGND mit ISEN, DPR, VES und KGND verbunden. Setzen Sie falls nötig separate Widerstände zwischen V0 und IGBT, um das Ein- und Ausschalten des Halbleiters zu optimieren.
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Anwendungsbeispiel: Spannungsversorgung -4-15V (Abb. 7)
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In diesem Schaltungsbeispiel wird an V0 eine Ausgangsspannung von -4-15V generiert. Die beiden Funktionen Fehlerstrommessung (ISEN) und Leistungstransistorüberwachung (DPR) werden für diese Anwendung inaktiv geschaltet. Dazu wird SGND mit ISEN, DPR und KGND verbunden. Der Ausgang VCS2 (-4V) wird mit dem Eingang VES verbunden. Setzen Sie, falls nötig, separate Widerstände zwischen V0 und IGBT, um das Ein- und Ausschalten des Halbleiters zu optimieren.
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Anwendungsbeispiel: Leistungstransistorüberwachung (Abb. 8)
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In diesem Beispiel wird eine Leistungstransistorüberwachung für IGBT’s dargestellt. Dazu wird der Ausgang VCS2 (-4V) mit VES verbunden. Die Überwachung wird aktiv geschaltet, indem VCS1 mit ISEN verbunden wird. Zusätzlich wird eine Hochspannungsdiode in Serie zu einem Widerstand zwischen DPR und dem IGBT Kollektor geschaltet. Der Kondensator wird von DPR zu SGND geschaltet.
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Anwendungsbeispiel: Stromüberwachung (Abb. 9)
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In diesem Beispiel wird eine Stromüberwachung für IGBT’s dargestellt. Dazu wird der Ausgang VCS2 (-4V) mit VES verbunden. Zwischen ISEN und KGND wird ein Widerstand RIsen eingebaut. Um Hochfrequenzstörungen zu beseitigen wird ein RC Filter eingesetzt. Zwischen DPR und KGND wird ein Kondensator benötigt.
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Abb. 6: Spannungsversorgung 0-15V
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Abb. 7: Spannungsversorgung -4-15V
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Abb. 8: Leistungstransistorüberwachung
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Abb. 9: Stromüberwachung
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Automatische Unterspannungs Abschaltung
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Das PSDM Modul ist mit einem Unterspannungsschutz für die Gateansteuerung des IGBT/MOSFET ausgerüstet. Wird die Gatespannung unterschritten so kann der IGBT schnell überhitzen. Der Unterspannungsschutz ist so ausgelegt, dass bei einer Unterschreitung von 10V die Gatespannung am PSDM ausgeschaltet wird.
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Layout und Verdrahtung (Abb. 10)
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Das Treiber Modul soll so nahe wie möglich beim Leistungstransistor platziert werden, so dass die Verbindungen möglichst kurz sind. Drahtverbindungen zur Länge hin sollten vermieden werden. Hier wird empfohlen die Drähte zu verdrillen.
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Abb. 10: Verdrahtung
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